Feuerwehrhaus Albachten: Parteien beziehen Stellung
„Sachlichkeit spricht klar für die Dülmener Straße“

Münster-Albachten -

Die münsterische SPD und die Partei Volt unterstützen das Anliegen des Albachtener Löschzugs, das neue Feuerwehrhaus auf einer Teilfläche des alten Friedhofs zu errichten.

Dienstag, 23.06.2020, 22:14 Uhr
Als Ratskandidaten der Partei Volt trafen sich Mirian Stölting und Torsten Stölting (2.v.r.) mit
Als Ratskandidaten der Partei Volt trafen sich Mirian Stölting und Torsten Stölting (2.v.r.) mit

Läuft alles nach Plan, dann wird der Rat der Stadt Münster auf seiner Sitzung am Mittwoch (24. Juni) endlich eine Entscheidung darüber fällen, wo das neue Albachtener Feuerwehrhaus gebaut werden soll. Im künftigen Baugebiet Albachten-Ost oder auf einem Teilbereich des alten Friedhofs an der Tilbecker Straße? Viele Bürger im münsterischen Stadtteil sind gespannt auf die Entscheidung, denn die Standortfrage ist heftig umstritten.

Im Vorfeld der Ratssitzung melden sich zwei Parteien zu Wort: „Wir bleiben dabei – ein neues Feuerwehrhaus für Albachten gehört ins Zentrum, also an die Dülmener Straße“, betonen Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Ute Hagemann, SPD-Ratskandidatin für Albachten, in einer Pressemitteilung. Bei allen Argumenten für und wider überwiege die Sicherheit. Und in dieser Hinsicht habe die Freiwillige Feuerwehr eindrücklich aufgezeigt, dass diese mit einem Standort an der Dülmener Straße am besten gewährleistet sei. Es sei Zeit, dass wieder mehr Sachlichkeit statt Hysterie in die Debatte um den neuen Standort des Feuerwehrhauses einkehre, meinen die Sozialdemokraten: „Diese Sachlichkeit spricht klar für die Dülmener Straße.“

In der Diskussion um den Standort für das neue Albachtener Feuerwehrhaus unterstütze man die Teilbebauung des alten Friedhofs an der Dülmener Straße, heißt es zudem von der Partei Volt, deren Kandidaten Dr. Torsten Stölting (Albachten) und Dr. Miriam Stölting (Roxel) nach der Kommunalwahl im September in den Rat der Stadt Münster einziehen wollen. Einer der Gründe dafür sei, dass das Grundstück an der Dülmener Straße von der Freiwilligen Feuerwehr einstimmig bevorzugt werde. Beide Standorte böten zwar eine verkehrstechnisch ähnlich effiziente Anbindung, jedoch dürften die Stimmen und das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr hier nicht vernachlässigt werden. Wer seine Freizeit opfere, um das Leben Anderer zu retten, verdiene ein Mitspracherecht.

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