Albachten: Alex Reinke will sich an Pumptrack-Projekt beteiligen
Ein Ex-Weltmeister ist mit an Bord

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Die örtliche CDU will dem Bau einer Pumptrack-Anlage in Albachten den Weg bereiten. Sie kann dabei auf die Unterstützung eines ausgewiesenen Fachmanns zählen.

Freitag, 10.07.2020, 22:59 Uhr
Wollen der Pumptrack-Anlage in Albachten gemeinsam den Weg bereiten (v.l.): Franjo Woestmann, Alex Reinke und Peter Wolfgarten.    
Wollen der Pumptrack-Anlage in Albachten gemeinsam den Weg bereiten (v.l.): Franjo Woestmann, Alex Reinke und Peter Wolfgarten.     Foto: CDU

Mit ihrem Antrag, insbesondere für die Jugend in Albachten eine Pumptrack-Anlage zu errichten, stößt die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung West nicht nur bei der Stadtverwaltung, sondern auch bei einem Ex-Weltmeister auf offene Ohren: Alex Reinke , einstiger BMX-Profi, mehrfacher deutscher Meister und World Champion, steht voll hinter dem Projekt und will mithelfen, es auf den Weg zu bringen.

„Der WN-Bericht über den CDU-Antrag, dass in Albachten ein Pumptrack errichtet wird, hat mich direkt begeistert“, sagt Reinke. Seit mittlerweile sechs Jahren wohnt der BMX-Sportler (BMX ist die Abkürzung für Bicycle Motocross, wobei das X für das englische Wort „cross“, also „Kreuz“ beziehungsweise „durchqueren“ steht) mit seiner Familie in Albachten. Im Jahr 2003 beendete er seine Profikarriere. „Der BMX-Sport war für viele Jahre mein Leben, jetzt will ich auch etwas zurückgeben“, wird Reinke in einer Mitteilung der CDU zitiert.

Gegenüber Franjo Woestmann, Chef der Albachtener Ortsunion, sowie dem christdemokratischen Ratskandidaten und Bezirksvertreter Peter Wolfgarten zeigte sich der BMX-Experte bereit, schon im Vorfeld bei den Pumptrack-Planungen mitzuwirken. Bei einer Pumptrack-Anlage handelt es sich um einen geschlossenen asphaltierten Radkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen, der mit dem Rad, aber auch mit Inlinern, Skateboards oder bei Kleinkindern mit dem Laufrad befahren werden kann. Im vergangenen Jahr wurde eine solche Anlage in Wolbeck eröffnet.

Bereits bei den Planungen könnten viele Fehler gemacht werden, weiß Reinke: „Zum Beispiel wegen der Unfallgefahr bei der Trennung der unterschiedlichen Könnerstufen.“ Auch nach Fertigstellung des Pumptracks will er sich weiter einbringen. Bei der Anlage selbst kann sich Reinke auch eine Teilnutzung der vorgesehenen oberirdischen Regenwasserkanäle im Südosten des künftigen Baugebiets Albachten-Ost vorstellen, was Ressourcen spare. „Das wurde auch schon in anderen Städten so gemacht“, sagt er.

Da bis zum Bau der Pumptrack-Anlage wohl noch einige Jahre vergehen dürften, wollen Wolfgarten und Woestmann möglichst bald schon mit einer Art Provisorium für BMX- und Skater-Vergnügen in Albachten sorgen: Den Christdemokraten schwebt die zeitnahe Errichtung eines auf reiner Erde angesiedelten sogenannten „Dirt-Pumptracks“ vor. Dieser müsse allerdings witterungsbedingt und bei starker mechanischer Abnutzung häufig gewartet werden. „Wir werden zeitnah die Chancen für einen Bau ausloten“, verspricht das Duo. Man habe bereits zwei geeignete Flächen ins Auge gefasst. Albachtens CDU wolle laut Vorstandsbeschluss die Patenschaft übernehmen.

„Tut sich hier bereits frühzeitig etwas, werden wir interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene auffordern, sich zu melden“, sagt Alex Reinke. In organisatorischer Hinsicht könne man sich dann so aufstellen, dass ein eigener Verein gegründet werde, man sich einem Sportverein anschließe oder auch mit einer Jugendeinrichtung zusammenarbeite.

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