SPD-Anfrage zur Nachverdichtung von Grundstücken an der Straße „Am Blomenkamp“
Erschließung über Osthofstraße?

Münster-Albachten -

Damit in Albachten weiterer Wohnraum geschaffen werden kann, hat sich Ute Hagemann an die Verwaltung gewandt. Die SPD-Ratskandidatin möchte wissen, was auf den Grundstücken Am Blütenhain möglich ist.

Donnerstag, 10.09.2020, 22:44 Uhr
Blick auf die Osthofstraße, an deren Ostseite (l.) etliche Grundstücke mit großen Gärten zu finden sind, die zur Schaffung von Wohnraum bebaut werden könnten.
Blick auf die Osthofstraße, an deren Ostseite (l.) etliche Grundstücke mit großen Gärten zu finden sind, die zur Schaffung von Wohnraum bebaut werden könnten. Foto: sch

Mit einer schriftlichen Anfrage zum Thema „Hinterliegerbebauung an der Straße Am Blütenhain“ hat sich Ute Hagemann , SPD-Ratskandidatin für Albachten und Mitglied der Bezirksvertretung Münster-West, jetzt an die Stadtverwaltung gewandt. Dabei geht es ihr um die Grundstücke auf der Ostseite der Osthofstraße.

„Hintergrund der Anfrage ist der mehrfach geäußerte Wunsch von Anliegern, in diesem Bereich eine Bebauung ihrer Grundstücke zu ermöglichen, ohne das komplette Grundstück queren zu müssen“, erläutert die Sozialdemokratin in einer Pressemitteilung. Dabei sei es interessant zu betrachten, dass die Verwaltung seinerzeit den Bau der Häuser im Bereich Osthofstraße 11 bis 13 genehmigt habe, für den Rest der Straße aber eine ablehnende Haltung zeige.

In einem Fragenkatalog bittet Hagemann um Auskunft darüber, ob die Verwaltung angesichts der erfolgten Bebauung auf dem Gelände des ehemaligen Grundschulgartens und der angespannten Situation auf dem münsterischen Wohnungsmarkt nun eine Hinterliegerbebauung mit Erschließung von der Osthofstraße auch bei weiteren Grundstücken für zulässig halte.

Für den Bereich zwischen der Straße Am Kämpken und der Dülmener Straße müsse zudem geklärt werden, welche baulichen Maßnahmen nötig seien, um eine Erschließung über die Osthofstraße nach der inzwischen erfolgten Absenkung der Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde zu ermöglichen, meint Ute Hagemann. Es solle geprüft werden, inwieweit ein Bebauungsplan aufgestellt werden müsse, um die gewünschte Nachverdichtung möglich zu machen. Oder ob es auch andere Wege gebe, um diese Bebauung zu realisieren. „Bei der heutigen Situation auf dem münsterischen Wohnungsmarkt und den immer weiter steigenden Kosten des Hauserwerbs ist es wichtig, gerade auch solche Möglichkeiten zu nutzen“, meint die Sozialdemokratin. „Bei der von Rat und Verwaltung immer wieder geforderten Nachverdichtung in bebauten Bereichen sind auch kleinräumige Lagen wie diese zu beachten.“

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