Corona-Maßnahmen der Pfarrei St. Liudger
Vor und nach den Gottesdiensten soll intensiv gelüftet werden

Münster-West -

Die Covid-19-Pandemie bereitet so manchem Gottesdienstbesucher Sorgen. Doch nach Auskunft des münsterischen Generalvikars hat es hierzulande bis Ende September keine auf Kirchenbesuche zurückzuführenden Infektionen gegeben. Bislang getroffene Maßnahmen scheinen sich offenbar zu bewähren.

Dienstag, 13.10.2020, 22:11 Uhr aktualisiert: 14.10.2020, 18:24 Uhr
St. Anna in Mecklenbeck zählt zu den vier Kirchen der Pfarrei St. Liudger, in denen zu den Gottesdiensten ausgiebig gelüftet wird.
St. Anna in Mecklenbeck zählt zu den vier Kirchen der Pfarrei St. Liudger, in denen zu den Gottesdiensten ausgiebig gelüftet wird. Foto: sch

In ihren jüngsten Pfarrnachrichten hat sich die katholische Pfarrei St. Liudger mit dem Thema des coronabedingten Lüftens der Kirchen ihrer Gemeinden in Roxel, Albachten, Mecklenbeck und der Aaseestadt befasst: Passend zum jetzigen Herbstbeginn stelle sich die Frage, wie in Zeiten der Pandemie die Empfehlungen zum Lüften und die Notwendigkeit des Heizens der Gotteshäuser sinnvoll zusammengebracht werden könnten, heißt es.

In dieser Hinsicht will sich die Pfarrei St. Liudger den Empfehlungen des Bistums und des Netzwerkes „Energie & Kirche“ anschließen und folgendermaßen verfahren: „Vor und nach Gottesdiensten soll intensiv gelüftet werden. Während der Gottesdienste soll nicht gelüftet werden, damit Aerosole sich so wenig wie möglich bewegen“, erläutern die Verantwortlichen der katholischen Pfarrei. Zumal dauerhaftes Lüften während der Winterzeit zu kalten und zugigen Kirchen führe, was der allgemeinen Gesundheit keineswegs zuträglich sei.

Auch wenn der Verzicht aufs Lüften während der Gottesdienste manchem Besucher vielleicht widersinnig erscheine, werde die Pfarrei dem Rat der Fachleute entsprechend handeln, heißt es weiter. Zumal es nach Aussage des Generalvikars des Bistums Münster bis Ende September keine Infektionskette gegeben habe, die von einem Gottesdienst ausgegangen sei. Die bisher getroffenen Maßnahmen schienen zu wirken und ausreichend zu sein.

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