DB-Haltepunkt Albachten: Infrastrukturelle Untersuchungen geplant
Bahnhof liegt im überlasteten Schienenkorridor

Münster-Albachten -

Bei der jüngsten Sitzung des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) gab es Informationen dazu, warum es am Albachtener DB-Haltepunkt Schwierigkeiten im Hinblick auf die Erhöhung der Nahverkehrsverbindungen gibt.

Montag, 22.03.2021, 23:09 Uhr
Blick auf den Albachtener Schienenhaltepunkt: Er liegt nach Angaben der DB Netz in einem überlasteten Schienenkorridor.
Blick auf den Albachtener Schienenhaltepunkt: Er liegt nach Angaben der DB Netz in einem überlasteten Schienenkorridor. Foto: spe

Klagen über die sukzessive Verschlechterung der Stopps der Nahverkehrszüge am Albachtener Bahnhof gab es in den vergangenen Jahren immer wieder. Auch in jüngster Zeit: Sowohl SPD als auch CDU wiesen darauf hin und forderten – wie berichtet – nachhaltige Verbesserungen. Doch die dürften, so lässt eine aktuelle Mitteilung des christdemokratischen Ratsherrn Peter Wolfgarten erahnen, wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Wolfgartens Angaben zufolge fand am Donnerstag vergangener Woche in Kamen die Verbandsversammlung des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) statt. Dabei sei der Korridor Essen-Münster-Osnabrück, in dem bekanntlich auch Albachten liegt, von der DB Netz , dem Infrastrukturunternehmen der Deutschen Bahn, zum „überlasteten Schienkorridor“ erklärt worden.

Konsequenz des Ganzen sei, dass das Unternehmen nun darstellen müsse, was es auf der Basis dieser Festellung unternehmen wolle. Eine Verpflichtung zum Ausbau und zur Beseitigung des Engpasses sowie eine automatische Bereitstellung von Planungs- und / oder Investitionsmitteln gebe es jedoch leider nicht, bedauert Wolfgarten.

Den Informationen des Ratsherrn zufolge soll nun mit der DB Netz sowie in Abstimmung mit allen Beteiligten, den betroffenen Aufgabenträgern in Nordrhein-Westfalen und mit Unterstützung des Kompetenzcenters Integraler Taktfahrplan NRW unter Einbeziehung eines Gutachters untersucht werden, ob und wie der Korridor infrastrukturell angepasst werden kann. „Diese Untersuchungen sollen im April 2021 gestartet werden“, hat Ratsherr Peter Wolfgarten erfahren.

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