Presbyterium nach Wahlen komplett
Kreuz-Christi-Kirche: Abriss nur eine Option

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Entscheidungen treffen, mitwirken, Weichen stellen, damit die Gemeinde lebendig bleiben kann. Das sei keine leichte Aufgabe, sagte Pfarrerin Beate Bentrop am ersten Sonntag vor der Passionszeit.

Montag, 14.03.2016, 18:03 Uhr

Das Presbyterium der Christusgemeinde ist wieder komplett: Drei Amelsbürener und zwölf Hiltruper bilden das Gremium.
Das Presbyterium der Christusgemeinde ist wieder komplett: Drei Amelsbürener und zwölf Hiltruper bilden das Gremium. Foto: hk

Vorausgegangen waren die Presbyterwahlen, die eigentlich keine waren. Denn es gab nicht mehr Kandidaten als zu besetzende Posten. Vier Presbyter wurden verabschiedet, drei neue werden das 15-köpfige Presbyterium bereichern.

Dienstältester mit 20-jähriger Zugehörigkeit war Werner Berndt , der sich mit Sachlichkeit und Diplomatie um die Bauten und Finanzen der Kirchengemeinde kümmerte und zudem noch auf landeskirchlicher Ebene tätig war. Verabschiedet wurde auch Finanzkirchmeisterin Dr. Heike Plaß, die den Gedanken des Fundraising in die Gemeinde gebracht hatte.

Herta Plath scheidet nach acht Jahren aus. Ihr Anliegen war es, Kirche und Kultur zusammen zu bringen und Kirche als Raum zu verstehen. Karin Brandt de Romano scheitert an der Altershürde. Mit 75 Jahren ist Schluss im Presbyterium. Die Ökumene lag ihr besonders am Herzen. Die ausscheidenden erhielten wie auch die bleibenden Presbyter eine Urkunde der Landeskirche. Eine Zugabe gab es für die Langgedienten. „Was ist eigentlich evangelisch?“ lautet der Buchtitel.

Eine Ernennungsurkunde gab es für die Neuen. Christel Harkötter und Iris Oenning wurden in das Presbyterium aufgenommen. Erfreut war das Gremium über den Neuzugang Bjarne Thorwesten, der sich mit seinen zwanzig jungen Jahren als Theologiestudent der Jugendarbeit widmen wird.

Beide Pastöre wiesen auf die kommende Gemeindeversammlung am nächsten Sonntag in der Kreuz-Christi-Kirche hin. Es hatte einigen Aufruhr nach den Zeitungsartikeln gegeben, dass die Kirche abgerissen werden soll. „Das ist nur eine Option, aber es ist nichts beschlossen worden“, erklärte Beate Bentrop während des Gottesdienstes. „Dennoch müssen wir uns überlegen, was wir mit den Gebäuden tun.“

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