Ehrenamtliche Vielfalt
21 Trägerinnen und Träger der Münster-Nadel trafen sich in der Bezirksverwaltung

MÜNSTER-HILTRUP/AMELSBÜREN -

21 Münster-Nadel-Träger allein aus dem Stadtbezirk Hiltrup trafen sich zu einer Gesprächsrunde. Unbezahlbar sei ihr Engagement, sagt Bezirksbürgermeister Schmidt.

Donnerstag, 15.12.2016, 12:12 Uhr

Zum ersten Mal trafen sich auf Einladung von Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt die Münster-Nadel-Träger aus Hiltrup, Amelsbüren und Berg Fidel in der Bezirksverwaltung.
Zum ersten Mal trafen sich auf Einladung von Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt die Münster-Nadel-Träger aus Hiltrup, Amelsbüren und Berg Fidel in der Bezirksverwaltung. Foto: hk

Mit dieser Resonanz hatte Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt nicht gerechnet: 21 Münster-Nadel-Träger aus dem Stadtbezirk folgten seiner Einladung in die Bezirksverwaltung .

„Unbezahlbar! Wenn der Staat Sie nicht hätte“, rief Schmidt ihnen zu. Die Vielfalt ehrenamtlichen Engagements zeigte sich bei dieser Gelegenheit beispielhaft. Viele engagieren sich im kirchlich-caritativen Bereich, wie der Peter Grunert, der jahrelang im Vorstand des Diakonievereins die Finanzen betreute. Oder Hans-Werner Kleindiek, seit über 40 Jahren auf kirchlicher Basis vielfältig aktiv ist, vornehmlich im Verein Jugendhilfe Direkt. Gisela Rooseboom hilft Flüchtlingen und arbeitet im Team der Christuskirche mit. Roswita Hoff engagierte sich als Presbyterin sowie Schöffin und leitet Malkurse.

Friederike Rosenfeld ist seit 20 Jahren bei der Kontaktstelle „Sternschnuppe“. Das Denkmal auf dem Friedhof Lauheide, das an tot geborene Kinder erinnert, ist ihr Verdienst.

Den Gemeinsinn beim Sport zu entwickeln, ist Hermann Bördemann, Vorsitzenden der TuS-Fußballabteilung, wichtig. Vereinskollegin Helga Fischer betreut Kinder und Jugendliche bei Leichtathletikwettkämpfen. Ganz der DRLG gewidmet hat sich Rolf König, der auch Ausbilder bei der Lebenshilfe ist. Jochen Möllers widmet sich dem Behindertensport.

Viele Nadelträger kommen aus der Kultur- oder Stadtteilarbeit. Karl Franke engagiert sich vielfältig, unter anderem beim „Infopunkt“ auf der Marktallee . Günter Zimmermann ist unter anderem beim Kulturbahnhof und beim Hiltruper Museum aktiv. Barbara Blasum widmete sich in der Stadtteilbücherei St. Marien und anderswo der Vermittlung von Literatur. Margret Wächter kümmert sich um das offene Bücherregal und engagiert sich im Kulturbahnhof.

Hermann Weber möchte als Vorsitzender des Kulturvereins Amelsbüren das Davertdorf noch lebenswerter machen. Alfons Lütke Dartmann war die Sauberkeit eines Rastplatzes stets ein Anliegen. Seit 18 Jahren ist er auch Museumsführer am Mühlenhof.

Kultur steht auch bei Bärbel Reisener hoch im Kurs. Sie war Vorsitzende des Heimatvereins und des Heimatmuseums.

Aber das Spektrum des Engagements reicht noch viel weiter: Gerhard Schulz machte Lotsendienst an der Hülsebrockstraße. Ernst-Wilhelm Reick identifiziert sich mit „Anti-Rost“, einer Hilfsorganisation für Senioren. Nun arbeitet er im VIP-Bereich des USC als Techniker. Technisch unterwegs ist auch Hartmut Vogelsang, Gründungsmitglied des Krankenhausfunks. Der Aufbau der Seniorenvertretung war das Anliegen von Hedwig Chudziak, die sich auch im Blutspendendienst engagierte. Christel Walenda war unter anderem im Hiltruper Segelverein, im Partnerschaftskomittee Hiltrup-Beaugency oder bei Deutschkursen für Flüchtlinge aktiv.

Unterhalten wurden die Träger der Münsternadel bei „ihrer“ Veranstaltung durch Gerda Hegel und Heinz-Ludwig Leding vom Hiltruper Vorleseclub.

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