Heimische Unternehmen präsentieren sich auf der Gewerbeschau Amelsbüren
Einblicke in Töpfe und Technik

Münster-Amelsbüren -

In den Alexianer-Werkstätten und drum herum präsentierten sich mehr als 40 Handwerker und Gewerbetreibende aus Amelsbüren. Erstmals wurden für die kulinarischen Genüsse weiße Pagodenzelte aufgestellt.

Sonntag, 07.05.2017, 18:05 Uhr

In den Alexianer-Werkstätten und drum herum präsentierten sich mehr als 40 Handwerker und Gewerbetreibende aus Amelsbüren. Erstmals wurden für die kulinarischen Genüsse weiße Pagodenzelte aufgestellt. Am Samstag konnten die Besucher eine Feuerwehrübung des Löschzugs Loevelingloh mitverfolgen.
In den Alexianer-Werkstätten und drum herum präsentierten sich mehr als 40 Handwerker und Gewerbetreibende aus Amelsbüren. Erstmals wurden für die kulinarischen Genüsse weiße Pagodenzelte aufgestellt. Am Samstag konnten die Besucher eine Feuerwehrübung des Löschzugs Loevelingloh mitverfolgen. Foto: mlü

Der Alexianer-Werkstättenleiter für Münster-Nord, Eugen Rensing , trägt auf der Gewerbeschau Gips. Er hat sich den Finger beim Bühnenaufbau gebrochen. „Vielleicht hätte ich bei dem bleiben sollen, was ich kann“, sagt er und bemüht sich trotzdem um gute Laune. Warum auch nicht – die Arbeit hat sich gelohnt: Die Sonne lacht, als am Samstag die Amelsbürener Gewerbeschau losgeht. Und am Sonntag konnten die Aussteller auch nicht klagen.

Wenn die Sonne strahlte, frohlockten draußen die ortsansässigen Gastronomen in ihren schicken Pagodenzelten . Zog sich am Sonntag der Himmel auch mal zu, konnten sich die Aussteller drinnen in den Alexianer-Werkstätten freuen, weil die Besucher auch mal reingingen. Es gab allerhand aus Amelsbüren zu sehen: Wer hätte gedacht, dass man im Davertdorf Surfbretter gebrauchen kann? Beim Stehpaddeln kommen sie zum Einsatz, aufblasbare Exemplare lassen sich im Spielzeugladen an der St.-Sebastian-Kirche ausleihen. „Von da aus sind es nur 400 Meter zum Kanal“, erklärt eine Verkäuferin. Eine Werbeagentur gibt es in Amelsbüren neuerdings auch. Und der hiesige Kaffeeröster, veredelt jetzt auch Gin. Von den vielen Handwerker ganz zu schweigen – die Vielfalt überrascht.

Gewerbeschau Amelsbüren

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  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer
  • Heimische Unternehmen stellen sich vor. Großen Andrang gab es bei den Führungen durch die neue Alexianer-Großküche.

    Foto: Lütkemeyer

Einen Riesenandrang konnten die Führungen durch die neue Alexianer-Großküche verzeichnen. Sechs Millionen Euro hat das Gebäude direkt gegenüber der Alexianer-Werkstätten gekostet, hier werden bis zu 4000 Mahlzeiten am Tag gekocht – zum Beispiel für das Clemenshospital, das Achatiushaus in Wolbeck und das Altenwohnheim Haus Heidhorn. Weil die Bewohner und Patienten auch am Wochenende Hunger haben, können auch zur Gewerbeschau nur einmal pro Tag Führungen angeboten werden. Schnell reihen sich mehr als 70 Leute in die Schlange ein. Damit hatte niemand gerechnet.

Wer mit will, muss sich Schutzfolien über die Schuhe, die Haare und den Oberkörper ziehen. Hygienevorschriften. Regionalleiter Markus Blankertz erläutert das hochmoderne „Cook & Chill“-Verfahren. Das Essen wird gekühlt ausgeliefert, statt ewig warmgehalten. Jede Temperaturveränderung in den Transportkisten wird elektronisch festgehalten. Der erste Hochsommer der neuen Großküche wird zur Probe aufs Exempel – „das werden wir genau beobachten“, so Blankertz.

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