Hansa Business-Park
Autobahnanschluss ist das A und O

Münster-Amelsbüren -

Die Hälfte des 58 Hektar großen Hansa Business-Parks seien bereits veräußert.. Möglichkeiten zur Vergrößerung gibt es auch. In Richtung Amelsbüren.

Montag, 29.05.2017, 20:05 Uhr

Über den Hansa Business-Park machte sich Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt (2.vl.l.) kundig. Die Familie Tobias, Barbara und Theodor Jungnitsch von Theo’s Reisen sowie Dieter Schewetzky (r.) informierten über den Stand der Dinge.
Über den Hansa Business-Park machte sich Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt (2.vl.l.) kundig. Die Familie Tobias, Barbara und Theodor Jungnitsch von Theo’s Reisen sowie Dieter Schewetzky (r.) informierten über den Stand der Dinge. Foto: hk

Die Hälfte des 58 Hektar großen Hansa Business-Parks seien bereits veräußert. Neun Hektar seien aktuell reserviert.

Die Nachfrage sei nach wie vor besonders groß, weil das Gewerbegebiet von dem Autobahnanschluss profitiert. Das sei das Hauptkriterium vieler Firmen, sich an diesem Standort anzusiedeln. Das erfuhr Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt in einem Ortstermin mit Dieter Schewetzky von der Wirtschaftsförderung Münster.

Der Autobahnanschluss war auch der Beweggrund für den familiengeführten Betrieb Theo’s Reisen, in den Süden Münsters anzusiedeln. Auf rund zehntausend Quadratmetern mit 60 Mitarbeitern und 40 Fahrzeugen die Sparten Stadtbus, Westfalenbus und Sonderverkehr bedient.

„Wir sind europaweit tätig“, sagte Theodor Jungnitsch , der mit seiner Frau Barbara und Sohn Tobias den Betrieb führt. Attraktiv für ihn sei die Wasserstoff-Tankstelle als alternative Energiequelle. Ein wahrer Standortvorteil, der zukunftsweisend sei. Bisher gebe es nur zwanzig Tankstellen in Deutschland, die derart betrieben werden.

Die Busverkehrsführung ist auf dem neuesten Stand. Denn die Überwachung durch Kameras ist überall präsent. Ein neues Funknetzwerk zeigt auf, welcher Fahrer sich zu welchem Zweck wo aufhält.

Wie sehr der Hansa Business-Park an Attraktivität gewonnen habe, beobachtete die Familie Jungnitsch, da sie ihren Betrieb kurz vor dem Autobahnanschluss angesiedelt hatte. Mehr Verkehr, mehr Lastwagen, die entlang der Parkstreifen für die Nacht abgestellt werden, mehr Frequenz an der Tankstelle und dem benachbarten Bäcker Pohlmeyer.

Ausgewiesen werden Flächen für Gewerbe und Industrie, erfuhr Joachim Schmidt von Dieter Schewetzky. Für kleinere Unternehmen mit einer Fläche von unter tausend Quadratmetern sei es ein eher ungeeigneter Standort.

„Könnten sich hier Brecheranlagen ansiedeln?“, fragte Joachim Schmidt mit Hinweis auf die Beschwerden, die vor einiger Zeit von den Bewohnern in Hiltrup-Ost ausgingen, die nicht weit entfernt vom ehemaligen Rockwool-Gelände wohnen. Das würde im Hansa Business-Park nicht funktionieren, sagte Schewetzky. „Wir haben im direkten Umfeld Wohnbebauung.“

Optionen, zu erweitern, habe man bereits, ließ Schewetzky durchblicken. Der dritte Teil eines Gewerbegebietes könnte dann zwischen dem Waldstreifen und der Gropiusstraße entstehen. Aktuell sei man mit der Fertigstellung des Erschließungsrings an der Lübecker Straße im Süden des Gewerbegebietes befasst.

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