Sommerfest der Alexianer
Handgemachtes ist heiß begehrt

Münster-Amelsbüren -

Irgendwann ist aus einem Fest für Bewohner und deren Angehörige ein Fest für alle geworden, weit über den Stadtteil hinaus. Die rede ist vom Sommerfest der Alexianer.

Donnerstag, 12.07.2018, 17:02 Uhr

Heiß begehrt war am Sonntag der Platz auf der Tigerente, die zu einem „wilden“ Rodeo-Ritt ausbrechen durfte.
Heiß begehrt war am Sonntag der Platz auf der Tigerente, die zu einem „wilden“ Rodeo-Ritt ausbrechen durfte. Foto: iag

Es wird von Jahr zu Jahr mehr: mehr Besucher, mehr Stände und Angebote für Jung und Alt und mehr an Selbstverständlichkeit für Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen beim Sommerfest der Alexianer.

„Irgendwann ist aus einem Fest für Bewohner und deren Angehörige ein Fest für alle geworden, weit über den Stadtteil hinaus. In diesem Jahr erwarten wir rund 6000 bis 7000 Besucher“, erklärte Carmen Echelmeyer von der Unternehmenskommunikation der Alexianer GmbH. Das tolle Wetter sorgte natürlich mit für den Erfolg in diesem Jahr – während es bei den Sommerfesten der vergangenen Jahre für die Organisatoren hieß, genügend Möglichkeiten zum Unterstellen bei Regen zu schaffen, war man am Sonntag bemüht, ein gemütliches Schattenplätzchen für sich und die Kleinsten unter einem der vielen Sonnenschirme und Sonnensegel zu finden.

Das Festprogramm spiegelte nicht nur die Vielfalt der Arbeitsbereiche der Einrichtungen auf dem Campus wider, sondern sorgte ebenso für ein Rundum-Wohlfühl-Paket für Groß und Klein. Ein Planschbecken sowie erstmalig auch eine Rodeo-Tigerente warteten auf die Mutigen, Kuchentheken und zahlreiche Imbissstände zogen ihrerseits viele der Gäste an.

Auch Liebhaber vom Handgemachten hatten ihre Qual bei der Vielfalt des Angebots, das von selbstgeknüpften Hundeleinen bis hin zu Kleingartenmöbeln reichte. „Alle Einrichtungen und Wohngruppen greifen hier Hand in Hand – es ist für die Patienten eine Selbstverständlichkeit, bei dem jährlichen Sommerfest mitzuwirken“, so Echelmeyer. Die Mitarbeit der Bewohner an den Verkaufsständen sei für sie auch eine Möglichkeit, sich einzubringen, sich als offenes Haus zu zeigen und Begegnungen zu schaffen.

Viele bunte Aktionen, darunter ein Parcours mit sechs Spielständen für Kinder, Voltigierbilder aus der Reittherapie und einige Musikacts von den Bands „‘n Moat wat aans“ sowie „30 Grad im Schatten“ sorgten für Stimmung auf dem weitläufigen Gelände. Das Motto „Handgemacht“ ließ in diesem Jahr nicht nur kreative Ideen beim Organisationsteam im Vorfeld der Veranstaltung „sprudeln“, sondern entließ auch die Besucher nach einem fröhlichen Tag mit einer Prise Urlaubsgefühl nach Hause.

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