Neue Decken, Lampen, Anstriche und Bodenbeläge
Loevelinglohschule steht Kopf

Münster-Amelsbüren -

Am letzten Schultag vor den Sommerferien marschierten die Schüler raus – und die Handwerker rein. Seitdem steht die Grundschule Loevelingloh Kopf.

Dienstag, 07.08.2018, 19:00 Uhr

Wenn alles nach Plan verläuft, sind die Klassenräume nach den Ferien kaum mehr wiederzuerkennen.
Wenn alles nach Plan verläuft, sind die Klassenräume nach den Ferien kaum mehr wiederzuerkennen. Foto: mlü

Auf dem Papier mag die Baustelle vergleichsweise klein aussehen – in der Praxis mussten aber alle Räume komplett leergeräumt werden. Wenn alles nach Plan verläuft, sind die Klassenräume nach den Ferien kaum mehr wiederzuerkennen.

Das Projekt schlägt mit 130 000 Euro zu Buche. Im Vergleich mit anderen Schulbaustellen ist das keine besonders große Summe. Am Schulzentrum Wolbeck wird für eine halbe Millione Euro die Dreifachturnhalle saniert. In die Baustellen am Hiltruper Schulzentrum fließen 290 000 Euro. Im Unterschied zu diesen Projekten wird allerdings in Loevelingloh an so vielen verschiedenen Dingen gleichzeitig gearbeitet, dass so ziemlich jeder Raum betroffen ist. Um das alles in den sechs Wochen Sommerferien hinzubekommen, haben die Lehrer bereits in den drei Wochen vor den Sommerferien alle Schränke ausgeräumt und klar Schiff in den Klassenräume gemacht.

Der Hausmeister hatte seine liebe Not damit, alle Möbel so unterzubringen, dass sie den Handwerkern nicht im Weg stehen. Die einzigen Räume die nicht von der Sanierung betroffen sind, stehen deswegen teilweise bis zur Decke voll mit Kinderstühlen.

Die Liste der Maßnahmen ist lang. Erneuerung der Deckenakustik in den Unterrichts-, Mehrzweckräumen und Fluren des Obergeschosses. Austausch der Beleuchtung durch energiesparende Modelle. Ein Überholungsanstrich für die Decken und Wände. Austausch der Bodenbeläge sowie Erneuerung der Deckenakustik.

Im Erdgeschoss und Obergeschoss werden die Holzfenster an der Westseite überholt. „Mit der Zeit haben sich in der Oberflächenstruktur Mikrorisse gebildet, durch die Regenwasser in den Holzquerschnitt eindringen kann“, erläutert Berthold Robers vom Amt für Immobilienmanagement.

Auf der Baustelle ist man optimistisch, dass alles rechtzeitig zum Ferienende fertig wird. Ein ganzes Stück Arbeit liegt allerdings noch vor den beteiligten Fachfirmen und dem Hausmeister: „Jeder weiß ja, dass ausräumen schneller geht als einräumen“, war zu hören.

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