Für nachhaltige Entwicklung
Heidhorn wird als Lernort ausgebaut

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Das neue Regionalzentrum auf Haus Heidhorn wird seine Angebote als Lernort für Umweltbildung ausbauen. Es gehört neuerdings einem Verbund von 23 Bildungseinrichtungen in NRW an.

Donnerstag, 16.08.2018, 20:30 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.08.2018, 20:30 Uhr
Das neue Regionalzentrum auf Haus Heidhorn wird seine Angebote als Lernort für Umweltbildung ausbauen. „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ steht auf dem Türschild, das (v.l.) Jutta Höper von der Stadt Münster, Anuschka Tecker und Dr. Britta Linnemann, beide Nabu-Münsterland, präsentieren.
Das neue Regionalzentrum auf Haus Heidhorn wird seine Angebote als Lernort für Umweltbildung ausbauen. „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ steht auf dem Türschild, das (v.l.) Jutta Höper von der Stadt Münster, Anuschka Tecker und Dr. Britta Linnemann, beide Nabu-Münsterland, präsentieren. Foto: Jutta Luig-Beilmann

Die Nabu-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heidhorn gehört jetzt dem landesweiten Verbund von 23 regional bedeutsamer Bildungseinrichtungen an, die zu einer breiten Vernetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in allen Bereichen des Bildungswesens im Land beitragen.

Das wegweisende Türschild mit dem Hinweis „Regionalzentrum“ ist bereits angebracht: Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster und die Nabu-Münsterland gGmbH haben die Förderzusage zur Gründung des Regionalzentrums Münster im Landesnetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung erhalten.

„Ziel des Projektes ist es“, erläutert Nachhaltigkeitsdezernent Matthias Peck, „Menschen in die Lage zu versetzen, Wissen über Nachhaltigkeit praktisch anzuwenden und Auswirkungen von Entscheidungen auf zukünftige Generationen besser einzuschätzen“. 

Der außerschulische Lernstandort der Nabu-Münsterland mit Sitz auf Haus Heidhorn liegt idyllisch am Rande der Davert. Auf dem weitläufigen Außengelände mit unterschiedlichen Erlebnisräumen wie Streuobstwiese, Schafweide und Kleingewässern werden seit Jahren vielfältige Umweltbildungsprogramme durchgeführt. Für Grundschulen und weiterführende Schulen aus Münster gibt es durch das neue Regionalzentrum künftig zusätzliche anschauungsreiche Projekte in der Nachhaltigkeitspädagogik. 

Wie funktioniert der Zusammenhang von Wald und Klima? Diesem Aspekt können Schulklassen und interessierte Besucher auf dem anschaulichen Wald-Klima-Lehrpfad nachgehen. Schülerakademien und Lehrerfortbildungen führen in die Schulgärten, es gibt Wissenswertes zu Wildbienen und Schmetterlingen. Zur Steigerung der Artenvielfalt in Gärten werden Beratungen angeboten.

Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster sorgt für die enge Anbindung der Bildungsaktivitäten an den Nachhaltigkeitsprozess der Stadt Münster. Schwerpunktmäßig plant die Stadt in Kooperation mit dem Nabu-Münsterland  den Ausbau von Netzwerkaktivitäten innerhalb der Landeskampagne  „Schule der Zukunft“.

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