Kranarbeiten am Hartmannsbrook haben begonnen
Münsters größtes Windrad

Münster-Amelsbüren -

Nach Tagen und Wochen der Vorbereitungen setzen sich am Dienstagmorgen die Kräne für ein neues Windrad am Hartmannsbrook in Bewegung.

Donnerstag, 20.09.2018, 18:24 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 18:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 20.09.2018, 18:24 Uhr
Zunächst werden die beiden bestehenden kleinen Windräder abgebaut. Ein Spezialkran mit einem 160 Meter langem Ausleger kommt später beim Aufbau eines neuen, 200 Meter hohen Windrades zum Einsatz. Zahlreiche Bauteile wurden bereits angeliefert.
Zunächst werden die beiden bestehenden kleinen Windräder abgebaut. Ein Spezialkran mit einem 160 Meter langem Ausleger kommt später beim Aufbau eines neuen, 200 Meter hohen Windrades zum Einsatz. Zahlreiche Bauteile wurden bereits angeliefert. Foto: mlü

In einem ersten Schritt werden die beiden bereits stehenden Anlagen abgebaut. Plötzlich geht alles ganz schnell: Es dauert kaum mehr als 15 Minuten, um den ersten Rotor von der Nabe auf die Erde zu hieven.

Aus der Entfernung sieht das alles ganz federleicht aus. Scheinbar mühelos hebt ein Spezialkran den Rotor an, schwenkt dann ein wenig ein und senkt das Bauteil langsam ab. Ein zweiter, wesentlich kleinerer Kran hebt die untere Spitze des Rotors an. Auf diese Weise lässt er sich flach auf den Boden legen. In späteren Arbeitsschritten werden die Flügel abmontiert und zum Abtransport über die Autobahnabfahrt Ascheberg vorbereitet.

Windradaufbau Hartmannsbrook

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  • Aus zwei mach eins: Am Hartmannsbrook in Amelsbüren wird ein neues größeres Windrad aufgebaut. Zwei kleinere Windräder werden dafür demontiert. Foto: mlü
  • Aus zwei mach eins: Am Hartmannsbrook in Amelsbüren wird ein neues größeres Windrad aufgebaut. Zwei kleinere Windräder werden dafür demontiert. Foto: mlü
  • Aus zwei mach eins: Am Hartmannsbrook in Amelsbüren wird ein neues größeres Windrad aufgebaut. Zwei kleinere Windräder werden dafür demontiert. Foto: mlü
  • Aus zwei mach eins: Am Hartmannsbrook in Amelsbüren wird ein neues größeres Windrad aufgebaut. Zwei kleinere Windräder werden dafür demontiert. Foto: mlü
  • Aus zwei mach eins: Am Hartmannsbrook in Amelsbüren wird ein neues größeres Windrad aufgebaut. Zwei kleinere Windräder werden dafür demontiert. Foto: mlü
  • Aus zwei mach eins: Am Hartmannsbrook in Amelsbüren wird ein neues größeres Windrad aufgebaut. Zwei kleinere Windräder werden dafür demontiert. Foto: mlü
  • Aus zwei mach eins: Am Hartmannsbrook in Amelsbüren wird ein neues größeres Windrad aufgebaut. Zwei kleinere Windräder werden dafür demontiert. Foto: mlü

Zur gleichen Zeit staut sich eine schier endlose Karawane von Schwerlasttransporten auf der mit schweren Stahlplatten ausgelegten Baustraße. Die bereits in der Nacht angelieferten Fertigbauelemente aus Betonstahl sind etwa 3,5 Meter hoch und manche bis zu zwölf Meter lang. Auffällig ist: Sie sind grün. Zur besseren und weithin sichtbaren Unterscheidung von Windenergieanlagen ihrer Wettbewerber werden die Türme von Windenergieanlagen der Enercon GmbH nämlich an der Basis mit einer markanten Farbstufung versehen. In fünf Abstufungen wird der kräftigste Grünton in ein helles Grau geführt.

Gut zwei bis drei Wochen wird es dauern, bis der Turm fertig ist und das Maschinenhaus aufgesetzt wird. Bis zum Jahresende soll die Anlage ans Netz gehen. Sie ist dann die größte Windenergie in Münster – doch womöglich nur für kurze Zeit. Bei Gelmer im Nordosten der Stadt soll eine noch einmal 30 Meter höhere Anlage entstehen.

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