Breitbandausbau
2019 könnte der Startschuss erfolgen

Münster-Amelsbüren -

Mehr als 80 Interessierte kamen in das Autohaus Wiesmann, um sich über einen möglichen Breitbandausbau in Amelsbüren zu informieren.

Freitag, 28.09.2018, 20:30 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 28.09.2018, 20:30 Uhr
Dirk Brameier
Dirk Brameier Foto: hk

Kräftig die Werbetrommel gerührt hatte die Breitband-Initiative Amelsbüren für ihr Vorhaben, möglichst viele Bürger für den Anschluss eines Glasfasernetzes zu überzeugen. Dementsprechend groß war der Andrang.

Mehr als 80 Interessierte kamen in das Autohaus Wiesmann. Die Idee war in der Zukunftswerkstatt aufgekommen. Entsprechend erfreut war die erste Vorsitzende des Gewerbe- und Handwerkervereins, Lisa Eymann, über den guten Zuspruch.

Eingeladen wurden sämtliche Vertreter der Netzbetreiber sowie auch der Referent Christian Tebel, Breitbandkoordinator der Stadt Münster. Sachkundig informierte Dirk Brameier über den Ist-Zustand. Derzeit begnügen sich die meisten Anwohner mit einem VDSL-Anschluss, aber für die Zukunft dürfte das nicht ausreichen. „Wir haben zunehmend Streaming-Dienste“, verwies Brameier auf die Notwendigkeit größerer Bandbreiten.

Bei genügend großer Nachfrage sei der Ausbau im Kernbereich von Amelsbüren möglich. Nach Brameiers Erfahrungswerten müssten „30 bis 40 Prozent“ der rund 2000 Haushalte für einen Glasfaseranschluss stimmen, um den Weg für die Kabelverlegung frei zu machen. Etwa 720 Unterschriften will die Breitband-Initiative zusammentragen. Mit einem Baubeginn sei dann Ende 2019 zu rechnen. Der Ausbau könnte im Jahr 2022 abgeschlossen sein. Der Glasfaseranschluss sei für den Anwohner kostenlos. Haushalte im Außenbereich gelten als förderungswürdig.

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