Davertschule und Ludgerusschule
Investitionen in die Zukunft

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Wachsende Stadtteile erfordern Schulen, die ebenfalls mitwachsen. Die Davertschule soll vierzügig werden. Für die Ludgerusschule sind Räume für den Offenen Ganztag erforderlich

Montag, 08.10.2018, 20:40 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 08.10.2018, 20:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 08.10.2018, 20:40 Uhr
Besuch des Bezirksbürgermeisters in der Davertschule
Besuch des Bezirksbürgermeisters in der Davertschule Foto: hsz

Die Machbarkeitsstudie der Stadt Münster zur Erweiterung von Schulgebäuden sieht (wie berichtet) den vierzügigen Ausbau der Davert-Grundschule vor. Damit soll die Grundschule für die Zukunft fit gemacht werden. Denn in Amelsbüren sollen in den kommenden Jahren mehrere Neubaugebiet entstehen. Ab welchem Schuljahr genau die Bildung von vier Eingangsklassen erforderlich wird, ist noch unklar. Auf ein konkretes Jahr will sich die Verwaltung derzeit nicht festlegen. Das Investitionsvolumen liegt bei knapp elf Millionen Euro.

Schon jetzt ist sicher, dass die Turnhalle erhalten bleiben kann. Platz für den Bau einer neuen Zweifachsporthalle haben die Planer auf dem Sportgelände der DJK Grün-Weiß ermittelt. Das Bauwerk soll im Bereich des jetzigen Schlacke-Platzes errichtet werden. Zu diesem Bauvorhaben wird es eine gesonderte Verwaltungsvorlage geben. Die neue Halle soll dem Schulsport wie dem Vereinssport dienen. Die Schüler und Schülerinnen der unteren Jahrgangsstufen sollen weiterhin in der jetzigen Halle am Schulgebäude Sportunterricht erhalten.

Neuigkeiten gibt es auch für die Ludgerusschule in Hiltrup-West. Der fünfzügige Ausbau ist vom Tisch. Diesen Beschluss hatten die zuständigen Gremien der Stadt Münster bereits im vergangenen Jahr gefasst. Dafür soll – wie berichtet – das kleine Schulzentrum, das aus der Paul-Gerhardt- und der Clemensschule besteht, um zwei Züge erweitert werden. Der Errichtungsbeschluss ist bereits gefasst.

Die Raumnot an der Ludgerusschule ist dennoch groß. Der Offene Ganztag platzt aus allen Nähten. Das Schulamt hatte nun zwei gute Nachrichten für die größte Grundschule in Hiltrup. Die Schule steht auf dem ersten Platz eines Rankings für diejenigen Schulen, die zwar von der sogenannten Machbarkeitsstudie nicht erfasst sind, an denen aber gleichwohl Handlungsbedarf besteht. Die Verwaltung schlägt vor, die Raumsituation zu verbessern und eine neue Küche samt Speiseraum zu errichten. Das Kostenvolumen wird vorsichtig mit neun Millionen Euro beziffert.

Die zweite gute Nachricht: Auf dem Schulgelände ist genügend Platz für Neubauten vorhanden. Allerdings taucht ein Wort im Text auf, das der Schule nicht schmecken dürfte. Die Verwaltung will die Errichtung von Fertigbauklassen nicht ausschließen. Über einen Zeitrahmen gab es keine Angaben. Nur so viel war zu hören: „Wir hoffen, dass wir 2019 die ersten Schritte für die Planung machen können.“

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