Pferde leben sich in der neuen Anlage ein
Alte Reithalle ist Geschichte

Münster-Amelsbüren -

Die alte Reithalle am Böckenhorst hat es hinter sich: Der Abriss hat in dieser Woche begonnen und soll schon in wenigen Tagen und bis spätestens Ende des Monats vollzogen sein.

Donnerstag, 15.11.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 19:00 Uhr
Jetzt geht alles ganz schnell: Vor drei Tagen haben die Abrissarbeiten am Böckenhorst begonnen, schon in wenigen Tagen wird die alte Reithalle des Reit- und Fahrvereins 1876 verschwunden sein.
Jetzt geht alles ganz schnell: Vor drei Tagen haben die Abrissarbeiten am Böckenhorst begonnen, schon in wenigen Tagen wird die alte Reithalle des Reit- und Fahrvereins 1876 verschwunden sein. Foto: mlü

Derweil befinden sich an der Thierstraße die Bauarbeiten für die neue Anlage des Reit- und Fahrvereins 1876 auf der Zielgeraden.

Bereits Ende Oktober sind die Pferde in die neuen und modernen Stallungen eingezogen. Die 40 Boxen an der Thierstraße sind alle belegt. Stolz ist der Verein darauf, dass zehn Boxen für Schulungszwecke zur Verfügung stehen. Solange im Umfeld der Stallungen an der großen Reithalle und der zukünftigen Geschäftsstelle gebaut wird, müssen sich die Pferde das große Gelände mit einigen Baufahrzeugen teilen – der knappe Zeitplan ließ keine andere Lösung zu. Jedoch: „Die Pferde fühlen sich wohl und zeigen keine Scheu – im Gegenteil, sie sind sehr neugierig und das ist sehr interessant zu beobachten“, sagt der Geschäftsführer des Reitvereins, Eckhard Rehbein.

Zur Erinnerung: Der verein musste das Pachtgelände am Dornbusch verlassen. Auf dem Gelände plant die Stadt Münster langfristig ein Baugebiet. Nach einer langwierigen Standortsuche fand im März der erste Spatenstich für die neue Reitanlage an der Thierstraße statt.

Mittlerweile sind die Bauarbeiten so weit fortgeschritten, dass sogar bereits der erste Voltigierlehrgang in der neuen Longierhalle stattfinden konnte. In einem sechsstündigen Lehrgang wurden Grundlagen des Erwärmens, des Aufsprungs und verschiedener Pflichtübungen trainiert. „Wir können also bereits auf der neuen Anlage trainieren“, betont Rehbein. Im Januar möchte der Verein mit einer Mannschaft an einem großen Turnier in Münster teilnehmen.

Der Verein betont die gute Zusammenarbeit mit den beteiligte Firmen. „Das Zeitfenster war extrem knapp, dafür ist es wirklich sehr gut gelaufen“, so Rehbein. Trotz alledem hängen die Bauarbeiten einen Monat hinterher, so dass es bis zum Schluss spannend blieb: Es gab Lieferprobleme mit einigen Betonfertigteilen aus den Niederlanden. „Sonst wären wir jetzt schon fertig.“

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