Loevelingloh-Schule: Erweiterung und viele neue Schüler
Die Zukunft kann kommen

Münster-Amelsbüren -

Es ist eine komplett neue Situation, mit der sich die Loevelingloh-Schule konfrontiert sieht. Denn als die Anmeldezahlen auf dem Tisch lagen, war schnell klar: Die Schule wird angemeldete Kinder abweisen müssen, sie kann nicht alle aufnehmen. Es ist noch nicht so lange her, da musste die Schule ums Überleben kämpfen.

Dienstag, 27.11.2018, 21:00 Uhr

Die Unsicherheit war groß, ob die Schule überhaupt weitergeführt werden soll. Die Grundschule an der Wiedaustraße ist weit und breit die einzige einzügige Schule. In jedem Jahrgang gibt es eine Klasse, folglich gibt es nur vier Schul-Klassen an der Schule. Diese Planungsunsicherheit schlug sich in der Vergangenheit in den Anmeldezahlen nieder.

Jetzt könnte eine dauerhafte Wende erzielt worden sein. Der Grund: In Stadtteil Mecklenbeck, der zum Einzugsgebiet der Schule gehört, wird kräftig gebaut. Das alte Beresa-Areal wird zu einem Wohngebiet. „Das merken wir“, sagt die kommissarische Schulleiterin Sabine Krömer und verweist darauf, dass auch die Peter-Wust-Schule in Mecklenbeck diesen Trend spürt. In den nächsten Jahren wird auch Amelsbüren spürbar wachsen. Die Schule wird es merken, prophezeit Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt.

Positiv macht sich außerdem bemerkbar, dass an der Loevelinglohschule die Übermittagbetreuung seit einem Jahr vor Ort organisiert wird. Die Kinder werden im Schulgebäude betreut und werden nicht mehr umständlich zur Peter-Wust-Schule kutschiert. Bereits im ersten Jahr nahmen 26 Kinder an dem offenen Ganztag teil.

Auch die Stadtverwaltung hat alles getan, die Schule zukunftssicher zu machen. Alle vier Klassenräume, der Mehrzweckraum und auch der Verwaltungstrakt der Schule wurden erneuert. Für den Offenen Ganztag erhält die Schule in Kürze einen separaten Raum in Containerbauweise. Eine neue Küche wurde installiert.

„Das ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Sabine Krömer. Forder-Förder-Projekt, individuelle Förderung, Teilnahme an Mathewettbewerben, Aktionen für das schulische Miteinander oder auch soziale Aktivitäten (die Kinder lesen im Altenheim aus Büchern) gehen weit über das übliche Maß hinaus.

Für die Zukunft scheint die kleinste Grundschule im gesamten Stadtbezirk offenbar besser denn je aufgestellt zu sein.

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