Löschzug Loevelingloh rückte zu 72 Einsätzen aus
Wenn es auf der Autobahn kracht

Münster-Amelsbüren -

Auf ein ereignisreiches Jahr blickt der Löschzug Loevelingloh zurück: Eine hohe Anzahl an Alarmierungen, ein großer Tag der offenen Tür im September und eine gute Jugendarbeit, die Früchte trägt.

Dienstag, 04.12.2018, 19:00 Uhr
Auf ein ereignisreiches Jahr blickt der Löschzug Loevelingloh zurück: Eine hohe Anzahl an Alarmierungen, ein großer Tag der offenen Tür im September und eine gute Jugendarbeit, die Früchte trägt.
Auf ein ereignisreiches Jahr blickt der Löschzug Loevelingloh zurück: Eine hohe Anzahl an Alarmierungen, ein großer Tag der offenen Tür im September und eine gute Jugendarbeit, die Früchte trägt. Foto: gro

Wenn es auf der Autobahn fürchterlich kracht und ein Auto ausbrennt, gehören sie zu den ersten, die am Unfallort eintreffen. Gleiches gilt, wenn ein Feuer, wie vor wenigen Wochen geschehen, nachts am Golfplatz Münster-Tinnen ausbricht. Der Löschzug Loevelingloh zählte 72 Alarmierungen im vergangenen Jahr. Das ist eine enorme Zahl. Mag auch mancher Fehlalarm dabei gewesen sein, der Löschzug kann sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren.

Umso wichtiger ist es für die Rettungskräfte, dass es junge Menschen gibt, die eines Tages den Löschzug verstärken werden. „Das ist unsere neue Generation“, sagte Löschzugführer Manfred Vogt, als er während der Generalversammlung das Wort an Marcus Schulze Wilbrenning übergab, damit dieser von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr berichten konnte. Immerhin acht Nachwuchskräfte gibt es, Jungen wie auch Mädchen, die intensiv geschult werden. Gemeinsam mit den Amelsbürenern und den Mecklenbeckern bilden die Jugendlichen die Gruppe sechs der Jugendfeuerwehr in Münster. Dieser Gruppe gehören 20 Jugendliche an.

Eine besondere Aktion, Nachwuchs anzuwerben, führte der Löschzug gemeinsam mit den Hiltrupern im Sommer durch. Die Feuerwehrleute beteiligten sich an einer Projektwoche des Kant-Gymnasiums und gingen mehrere Tage in die Schule. Im benachbarten Löschzug Amelsbüren habe sich daraufhin bereits ein Schüler gemeldet, der bei der Feuerwehr mitmachen wolle, hieß es. Auch der Tag der offenen Tür war Werbung pur für die Faszination Feuerwehr. Anlass war das 20-jährige Bestehen des Gerätehauses an der Wiedaustraße. Realitätsnahe Übungen, der Blick in aktuelle wie auch historische Feuerwehrfahrzeuge sowie Hubschrauberrundflüge am laufenden Band lockten zahlreiche Besucher an. „Wir haben nur positive Rückmeldungen erhalten“, sagte Marcus Bergmann in seinem Jahresbericht.

„Ein starker Jahrgang“, sagte Löschzugführer Vogt über die vier Silber-Jubilare in der Mannschaft. Vor 25 Jahren waren Hauptfeuerwehrmann Marcus Bergmann, Unterbrandmeister Andreas Börger, Unterbrandmeister Andreas Ribbert sowie Hauptbrandmeister Thomas Brüggemann dem Löschzug beigetreten. Dafür gab es von Brandoberrat Martin Fallbrock das Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Silber des Landes NRW.

Thomas Brüggemann wurde zudem mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW für Verdienste um die Förderung der Jugendfeuerwehr geehrt. Befördert wurden Matthias Ahlers (Hauptfeuerwehrmann) und Marcus Schulze Wilbrenning (Oberbrandmeister).

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