Kulturverein Amelsbüren
Dritte Wetterschutzhütte in Planung

Münster-Amelsbüren -

Wenn alles glatt läuft, baut der Kulturverein Amelsbüren in diesem Jahr eine weitere Wetterschutzhütte. Allerdings muss der Baubeginn solange warten, bis eine Ausgleichsfläche nachgewiesen werden kann.

Dienstag, 19.02.2019, 16:15 Uhr
Direkt an der Börgerbrücke befindet sich eine Wetterschützhütte, die vom Kulturverein Amelsbüren errichtet wurde.
Direkt an der Börgerbrücke befindet sich eine Wetterschützhütte, die vom Kulturverein Amelsbüren errichtet wurde. Foto: Grottendieck

Zwei Wetterschutzhütten hat der Kulturverein Amelsbüren bereits errichtet. Wenn alles glatt läuft, kommt noch in diesem Jahr eine dritte hinzu. Ein Standort westlich der Autobahn wurde bereits ausgeguckt. Der Eigentümer hat sein Plazet gegeben. Allerdings muss der Baubeginn solange warten, bis eine Ausgleichsfläche nachgewiesen werden kann. Daran werde derzeit gearbeitet, heißt es.

Wie gut die beiden existierenden Wetterschutzhütten an der Börgerbrücke sowie am Bönneweg angenommen werden, erfreut den Vorsitzenden Hermann Weber und seine Mitstreiter im Verein weiterhin außerordentlich. Im vergangenen August sei eine Hütte von einer Gruppe reserviert worden. Es habe sich ein festlicher Anblick geboten: Der lange Holztisch war fein eingedeckt für eine zünftige Brotzeit mit Suppe.

350 Mitglieder zählt mittlerweile der Kulturverein, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, etwas für das Davertdorf zu tun. Zudem macht er seinen Mitgliedern regelmäßig tolle Angebote. Der gemeinsame Besuch des Neujahrskonzerts mit dem Salonorchester in der Friedenskirche sei ein Klassiker geworden. Eine mehrtägige Fahrt nach Hamburg werde im Sommer wiederholt, weil sie so gut ankam.

In Amelsbüren haben Helfer des Kulturvereins viele kleine Aufgaben übernommen. Die fünf Hundekotbeutelspender müssen Monat für Monat mit 1500 Plastikbeuteln bestückt werden. Die Sauberkeit hat zugenommen. Einzig direkt im Ortskern entlang des Emmerbachs häufen sich weiterhin die Hinterlassenschaften der Hunde, obwohl es einen Beutelspender am Lailly-en-Val-Platz gibt, erzählt der Vorsitzende. Die Geh- und Radwege vor allem im Außenbereich werden zudem von „einigen wenigen Reitern und ihren Pferden“ verschmutzt. „Rein rechtlich gesehen müssen Reiter die Straße benutzen“, erläutert Weber.

Verschönerungen im Ortsbild kündigt der Kulturverein an. Der Verein will am Dorfplatz sowie an der Emmerbach-Brücke für ansprechenden Blumenschmuck sorgen. „Wir greifen damit Anregungen aus der Amelsbürener Zukunftswerkstatt auf“, sagt Weber.

Eine Satzungsänderung hat der Verein vorgenommen. Bislang wurde der Vorstand im Block gewählt. Künftig wird die Amtszeit der Vorstände zeitlich getrennt. Hermann Weber, der den Kulturverein seit seiner Gründung im Januar 2011 leitet, erklärt, er wolle 2021 den Vorsitz niederlegen. Die Suche nach einem Nachfolger sei angelaufen

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