Grundsteinlegung für Gebäudekomplex
„Fundament für das Wachstum“

Münster-Amelsbüren -

Die Wohn- und Stadtbau errichtet auf einem knapp 5500 Quadrameter großen Grundstück an der Landsberger Straße 40 öffentlich geförderte Wohnungen, eine Vier-Gruppen-Kita sowie eine Flüchtlingseinrichtung für 50 Personen.

Mittwoch, 20.02.2019, 18:26 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 18:30 Uhr
Bauunternehmer Hubert Nabbe (v.l.), Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt, Bauleiterin Martina Büenfeld, Dr. Christian Jaeger (Wohn- und Stadtbau) sowie Ratsherr Richard-Michael Halberstadt aus dem Aufsichtsrat des städtischen Wohnbauunternehmens befüllten eine Kapsel unter anderem mit einer aktuellen Ausgabe der Tageszeitung. Anschließend wurde diese Zeitkapsel hinter dem Grundstein eingemauert.
Bauunternehmer Hubert Nabbe (v.l.), Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt, Bauleiterin Martina Büenfeld, Dr. Christian Jaeger (Wohn- und Stadtbau) sowie Ratsherr Richard-Michael Halberstadt aus dem Aufsichtsrat des städtischen Wohnbauunternehmens befüllten eine Kapsel unter anderem mit einer aktuellen Ausgabe der Tageszeitung. Anschließend wurde diese Zeitkapsel hinter dem Grundstein eingemauert. Foto: mlü

Eine Grundsteinlegung sieht normalerweise anders aus. Weniger Kräne, mehr Wiese. Stattdessen finden die Feierlichkeiten an der Landsberger Straße bereits auf der Betondecke der Kellergeschosse statt. Das alles hat auch damit zu tun, dass die Wohn- und Stadtbau auf dem 5441 Quadratmeter großem Grundstück gleich drei Baukörper errichtet. Alle mit etwas unterschiedlichem Baufortschritt.

Gebäude Nummer Eins (an der Kreuzung zur Deermannstraße) hat sogar schon ein Dach und wird eine dauerhafte Flüchtlingseinrichtung für 50 Personen. Es wird wohl schon Ende des Jahres fertig sein. Jedoch werden alle drei geplanten Gebäude kosteneffizient von einer gemeinsamen Heizung befeuert, die im Haus Nummer Zwei untergebracht sein wird. Die Zielgruppe für dieses Gebäude sind vor allem Familien mit Kindern, aber auch kleinere Haushalte, erklärt Dr. Christian Jaeger , Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau, kurz vor der Grundsteinlegung am Haus Nummer Drei. Bei diesem handelt es sich um eine Kita (siehe Themenkasten) und darüber weiteren Wohnungen im ersten und zweiten Geschoss.

Insgesamt entstehen 40 öffentlich geförderte Wohnungen und dazu dringend benötigte soziale Infrastruktur. „Amelsbüren wächst. Wir bieten mit diesem Projekt ein Fundament für dieses Wachstum“, deklamiert Jaeger selbstbewusst. Das Gesamtprojekt hat immerhin ein Investitionsvermögen von rund 11,4 Millionen Euro. Es soll endgültig im ersten Quartal 2020 fertig gestellt sein.

Der Wohnungsmix sieht eine Ein-Zimmer-Wohnung sowie mehrere Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen zwischen 49 und 92 Quadratmetern vor.

Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt freut sich, dass man „die Sorgen vieler Amelsbürener“ habe zerstreuen können, dass an der Landsberger Straße immer neue provisorische Flüchtlingseinrichtungen entstehen. Diese werden nun Schritt für Schritt zugunsten der neuen festen Einrichtung abgebaut. Der letzte Container des Metall-Provisoriums wurde passenderweise gleichzeitig zur Grundsteinlegung nebenan abtransportiert.

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Bisher keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung
 
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