Barrierefreies Naturerlebnisgebiet Haus Heidhorn
Ein Ausflugsziel für alle

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Das Naturerlebnisgebiet Haus Heidhorn wurde durch NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser eröffnet.

Donnerstag, 04.07.2019, 20:30 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 19:56 Uhr
NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (6. v. l.) und UN-Dekade-Jugendbotschafterin Zarah Thiel (ganz rechts) überreichen den Sonderpreis Soziale Natur der UN-Dekade an (v. l.) Prof. Dr. Peter Neumann, Julia Neumann, Claudia Knauft-Pieper, Regine Kern, Thomas Starkmann, Georg Tenger, Dr. Britta Linnemann und Prof. Dr. Gernot Bauer.
NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (6. v. l.) und UN-Dekade-Jugendbotschafterin Zarah Thiel (ganz rechts) überreichen den Sonderpreis Soziale Natur der UN-Dekade an (v. l.) Prof. Dr. Peter Neumann, Julia Neumann, Claudia Knauft-Pieper, Regine Kern, Thomas Starkmann, Georg Tenger, Dr. Britta Linnemann und Prof. Dr. Gernot Bauer. Foto: hk

„Sie haben zusammen mit vier anderen Biologischen Stationen im Münsterland etwas Wegweisendes geleistet“, eröffnete Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser das barrierefreie Naturerlebnisgebiet am Haus Heidhorn.

Mit dem Bauerngarten, den Biotoperlebnisgarten mit Barfußpfad, Bienenhaus und dem Walderlebnisraum biete die Nabu-Naturschutzstation Münsterland nicht nur ein barrierefreies touristisches Highlight, sondern sei auch ein hervorragender Ort des fachlichen Naturschutzes und der Bildungsarbeit, so die Ministerin weiter.

Die Inklusion in das Konzept mit einzubeziehen, sei eine praktisch zu lösende Herausforderung gewesen. Die Themen Klimawandel und Artenschwund einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sei von großer Wichtigkeit. An manchen Stellen sei bereits ein Umdenken erfolgt, auch in der Landwirtschaft. Das Münsterland entwickele sich als Schwerpunktregion für zeitgemäßen Naturtourismus.

Diese Entwicklung bestätigte auch Dr. Christel Wies von der Bezirksregierung Münster, die Barrierefreiheit als eine Querschnittsaufgabe mit Blick auf Inklusion und demografischen Wandel sieht. Diese ist neben Reiten und Radfahren eine Säule im Tourismuskonzept.

Für so viel Engagement seitens des Nabu überreichte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser der Vorstandsvorsitzenden der Nabu Naturschutzstation, Dr. Britta Linnemann , einen Holzbaum als Sonderpreis Soziale Natur der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

„Wir haben bis 10 Uhr morgens noch gearbeitet. Fast 90 Prozent sind fertig geworden“, entschuldigte sich Linnemann für die baulichen Verzögerungen. So müsse der Zaun um den Bauerngarten, das Grüne Klassenzimmer und der Teich fertig gestellt werden.

Vor dem Mittagsimbiss wurden die beiden Tafeln an der Hauswand des ehemaligen Schwimmbades enthüllt und somit das barrierefreie Naturerlebnisgebiet eröffnet.

Anschließend führte Nabu-Mitarbeiterin Claudia Pieper durch die Anlage. Das Projekt „Wegbar“ wurde vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Bis zu 40 Prozent kamen aus Landesmitteln. Viele Ehrenamtliche haben zu dem Erfolg von „Wegbar“ beigetragen. Neben dem regen Austausch mit münsterländischen Biologischen Stationen trug auch die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Münster und der Neumann Consulting zu dem Entstehen der barrierefreien Erlebniszone bei.

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