Wildblumen-Mischungen auf rund 2700 Quadratmetern
Golfer säen ein Bienen-Paradies

Münster-Amelsbüren -

Verheißungsvoll heißt das Saatgut „Ländliche Blütenwelle“. Würde es den Bienen auf dem Golfplatz Tinnen helfen, einen Lebensraum zu finden? Die Winter-Runde der Westfälischen Golfsenioren brütete die Idee im vergangenen Dezember aus. Und bescherte den Bienen eine Luxus-Blütenpracht.

Freitag, 02.08.2019, 16:49 Uhr aktualisiert: 02.08.2019, 17:01 Uhr
Sind stolz auf die bunte Blumenpracht: (v.l.) Hermann-Josef Vogt (Sponsor), Henner Jargolla (Senior-Captain Westfälische Golf-Senioren), Russell Hendry (Head-Greenkeeper), Rolf Strerath und Jürgen Kruse (Initiatoren).
Sind stolz auf die bunte Blumenpracht: (v.l.) Hermann-Josef Vogt (Sponsor), Henner Jargolla (Senior-Captain Westfälische Golf-Senioren), Russell Hendry (Head-Greenkeeper), Rolf Strerath und Jürgen Kruse (Initiatoren). Foto: Pressemitteilung

Bis sich das Blütenmeer entwickelt hat, lag allerdings eine im wahrsten Sinne des Wortes lange Durststrecke hinter den aktiven Senioren: Die Trockenheit in der Natur hatte die Entwicklung der Pflanzen lange unterdrückt, das so engagiert vorangetriebene Projekt schien beinahe gestorben. Doch dann genügten nur einige Regentage, damit sich die Pflanzen zu dieser eindrucksvollen Blütenpracht entwickeln konnten.

Geboren wurde das Projekt an einem grauen und regnerischen Tag im vergangenen Dezember. Die Grundidee der Senioren war, den Golfplatz durch artenreiche Wildblumenwiesen zu verschönern und damit gleichzeitig ein Paradies für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen.

Vor der Umsetzung waren allerdings einige Hürden zu nehmen. Vor allem fehlte Geld für Maschinen und Saatgut. Allein für 18 Kilogramm Saatgut des Typs „Ländliche Blütenwelle“ trieben die Golf-Senioren 1200 Euro auf. Ebenso leisteten sie Überzeugungsarbeit, auf dem Golfplatz neun Flächen von je 300 Quadratmeter zu finden und gemeinsam mit dem Platzwart Russell Hendry auszuwählen. Die Westfälischen Golfsenioren in Münster-Tinnen hatten genügend Durchhaltevermögen und wurden zum Hauptsponsor. Damit war die Durchführung des Projekts gesichert.

Die Wildbienen haben nun ihr Paradies gefunden. „Der Golfclub Tinnen ist damit ein Gastgeber, der aktiven Artenschutz betreibt“, so die Pressemitteilung

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