Neue Homepage
Bernhard Poether ist online

Münster-Hiltrup -

Kaplan Bernhard Poether ist online. Auf der Seite „Bernhard-Poether.de“ informiert die Gemeinde St. Clemens über den Priester, der in Hiltrup aufgewachsen ist und im August 1942 im Konzentrationslager Dachau gestorben ist.

Sonntag, 01.12.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 18:02 Uhr
Auf der Startseite der neuen Homepage: Das Foto stammt aus dem Jahr 1933 und zeigt Bernhard Poether (hinter Mann mit Zylinder rechts) beim Auszug aus der St.-Clemens-Kirche.
Auf der Startseite der neuen Homepage: Das Foto stammt aus dem Jahr 1933 und zeigt Bernhard Poether (hinter Mann mit Zylinder rechts) beim Auszug aus der St.-Clemens-Kirche. Foto: Screenshot

Bernhard Poether ist online. Die Seite „Bernhard-Poether.de“ dürfte in den ankommenden Tagen reichlich angeklickt werden. Die Homepage informiert anschaulich und ansprechend gestaltet über das Leben und Wirken des jungen Kaplans , der im August 1942 im Konzentrationslager Dachau Hunger, Krankheit und Entkräftung gestorben ist. Seit einigen Jahren bemüht sich die Gemeinde St. Clemens um die Seligsprechung.

„Wir wollen mit der Homepage eine noch breitere Gruppe an Menschen erreichen und für Bernhard Poether interessieren“, erklärt Pfarrer em. Ewald Spieker, der vor elf Jahren den Arbeitskreis gegründet hatte und ihm weiterhin als Sprecher vorsteht.

Als junger Kaplan war Bernhard Poether 1939 wenige Tage nach Kriegsbeginn von der Gestapo in Bottrop festgenommen worden, da er sich gegen die Verhaftung polnisch-sprachiger Gemeindemitglieder eingesetzt hat. Sein seelsorgerischer Einsatz bracht ihm selbst die Haft im Gefängnis und in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau ein. Die Gemeinde sieht in ihm einen überzeugenden Glaubenszeugen, der aus tiefer Überzeugung seinen Weg bis zum Tod gegangen ist. Der in Hiltrup aufgewachsene Priester, könne noch heute ein Vorbild sein.

„In diesem Zeichen wirst du siegen.“ Dieser Wahlspruch neben einem russischen Kreuz ziert die Eingangsseite der neuen Homepage. Darunter befindet sich ein Schwarz-Weiß-Foto, das den jungen Priester im Jahr 1933 nach einem Gottesdienst beim Auszug aus der St.-Clemenskirche zeigt.

Die Homepage ist nach den Kategorien „Aktuelles“, „Leben“, „Persönlichkeit“, „Verehrung“, „Seligsprechung“ und „Dokumente“ aufgebaut. Unter dem Bereich „Leben“ finden sich eine Steckbrief zur Bernhard Poether und ein Poether-ABC. Das alles wirkt sehr ansprechend und zeitgemäß gemacht. Kurze Texte bieten reiche Informationen, die ansonsten oftmals nur an entlegener Stelle zu finden sind. Unter der Rubrik „Aktuelles“ findet sich so mancher Artikel, der in den vergangenen Monaten in den Westfälischen Nachrichten erschienen ist.

Bei der Erstellung der Homepage ist der Arbeitskreis Poether professionell von der Medienagentur Kampanile unterstützt worden, die ein Tochterunternehmen des Bistums Münster ist. Monika Kaiser-Haas, Reinhard Mangels, Karl Huesmann sowie Pfarrer em. Ewald Spieker wirkten an der Erstellung mit. Als Autor hat Gisbert Strotdrees weitere Texte beigesteuert.

Übrigens: Erfolgreich an den Start gegangen ist die Pfarrgemeinde St. Clemens auch mit ihrem Auftritten bei Facebook und Instagram.

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