30 Krippen von klassisch bis modern waren am Wochenende in der St.-Sebastian-Kirche zu sehen
Ochs und Esel in Glas und Ton

Münster-Amelsbüren -

Was wäre Weihnachten ohne Krippe und Stall, ohne Ochs und Esel, die seit frühchristlicher Zeit fester Bestandteil der bildlichen Darstellungen der Weihnachtsgeschichte sind? Das dachten sich auch die Mitglieder des Liturgiekreises von St. Sebastian. Sie riefen schon in den Sommermonaten die Gemeindemitglieder auf, sich mit ihren privaten Krippen an einer gemeinsamen Ausstellung in der Kirche zu beteiligen. Die Resonanz war überwältigend. „Wir haben diesmal 30 Krippen ausstellen können“, sagte Reinhard Entrup vom Organisationsteam, dem auch Renate Hardt, Carola Müller-Gliemann und Ursula Wilper angehören. Dem erstmaligen Aufruf im Jahr zuvor waren immerhin 15 Aussteller gefolgt.

Sonntag, 15.12.2019, 19:00 Uhr
Insgesamt 30 in der St.-Sebastian-Kirche ausgestellte Krippen zogen die Besucher am Wochenende an. Mit im Bild Ursula Wilper und Reinhard Entrup vom Vorbereitungsteam.
Insgesamt 30 in der St.-Sebastian-Kirche ausgestellte Krippen zogen die Besucher am Wochenende an. Mit im Bild Ursula Wilper und Reinhard Entrup vom Vorbereitungsteam. Foto: Kretzschmar

Schon am frühen Vormittag machten sich die Gemeindemitglieder daran, ihre Krippen bestmöglich in Szene zu setzen. Eine langwierige Angelegenheit. Schließlich musste jede Figur ihren Platz einnehmen, um die Geburt Jesu bildlich darstellen zu können.

Ziel war, eine wahre Vielfalt der Weihnachtsgeschichte zu zeigen. Ob schlicht oder bunt, ob herkömmlich oder modern. Grenzen wurden nicht gesteckt. So fanden sich Playmobil-Figuren neben altehrwürdigen Holzschnitzereien, moderne recycelte Darstellungen neben selbst gemachten Wachsfiguren, dazu kamen nachgebildete Darstellungen aus Bolivien sowie Glas- und Tonfiguren. „Die Wachsfiguren haben die Frauen in mehreren Kursen selbst gefertigt“, wusste Ursula Wilper . Selbst die Kleidung war selbst geschneidert. Aufmerksamkeit erhielt eine Krippe, deren Stall ein Gemeindemitglied als 13-Jähriger nach dem Vorbild einer alten Amelsbürener Krippe nachgebaut hatte, die einmal in St. Sebastian stand.

Zwei Ostheimer Krippen interessierten besonders die Kinder der Familien, die bereits am frühen Nachmittag gekommen waren. Die Erwachsenen bestaunten eine große Krippe, die nur in einer Bauerndiele Platz finden kann. Ein stimmungsvolles Gesamtbild bot sich an den beiden Wochenend-Nachmittagen. Die Ausstellung endete am Sonntagabend mit einer Mediation, die der Organist Josef Bogatzki am Klavier begleitete.

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