Das alljährliche Konzert mit dem Ensemble 30-12
Ein musikalisches Kleinod

Münster-Amelsbüren -

Mit dem Einzug der Königin von Saba aus Salomon, einer durchaus populären Werk von Georg Friedrich Händel, stimmte das Ensemble 30-12 auf in ihr alljährliches Konzert in der St.-Sebastian-Kirche.

Mittwoch, 01.01.2020, 17:00 Uhr
Wie könnte es für das „Ensemble 30-12“ anders sein, als am 30.12. ein Konzert zu spielen? Das jährliche Konzert ist längst kein Geheimtipp mehr.
Wie könnte es für das „Ensemble 30-12“ anders sein, als am 30.12. ein Konzert zu spielen? Das jährliche Konzert ist längst kein Geheimtipp mehr. Foto: gro

Die Zahl der derjenigen, die dieses musikalische Kleinod für sich entdecken, scheint von Jahr zu Jahr zu wachsen. Längst ist die Veranstaltung kein Geheimtipp mehr, der ausschließlich Amelsbürener Musikfreunden geläufig wäre.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten pflegen Musiker um die Geschwister Annette Weßler-Enselein und Thomas Enselein die Tradition des Jahresschlusskonzertes. Der Name des sechsköpfigen Ensembles ergibt sich aus dem Datum der Veranstaltung in der festlich geschmückten St.-Sebastian-Kirche, die in diesen Tagen im herrlichsten Weihnachtsglanz erstrahlt. Nicht nur der große Weihnachtsbaum im Chorraum und die opulente Krippenlandschaft sorgen für eine wunderbar warme Atmosphäre. Selbst von den Kronleuchtern erhellen die Wachskerzen die Kirche, wie es nur zu besonderen Anlässen geschieht.

In das gut einstündige Programm hatten die Musiker Werke von Georg Philipp Telemann, Joseph Bodin de Boismortier und Joseph Haydn aufgenommen. Die meisten Werke sind auf das Spiel der famosen Flötistinnen Annette Weßler-Enselein zugeschnitten. Nach dem Auftaktspiel gesellt sich Dietmar Thönnies an der Blockflöte hinzu, als Georg Philipp Telemann Concerto G-Dur auf dem Programm steht.

Auch Thomas Enselein (Violoncello), Elke Cernysev (Cembalo) und der junge Lennard Foremny am Fagott erhalten im Laufe des Abends Gelegenheit, sich mit ihren Instrumenten in den Vordergrund zu spielen.

Als die sechs Musiker mit Joseph Bodin des Boismortiers Concerto e-Moll op. 37/6 ihren Auftritt beschließen, fällt der Applaus geradezu stürmisch aus und will nicht enden.

Das Amelsbürener Publikum, das bereits nach den einzelnen Programmpunkten nicht mit Beifall geizte, verdiente sich somit redlich eine Zugabe.

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