Erfahrbare Ökumene in Amelsbüren
ÖkB stellt Jahresprogramm 2020 vor

Münster-Amelsbüren -

Das Ökumenische Bildungswerk bietet mit seinem Programm für die Vortragsabende des Jahres 2020 einen „Themenmix aus Denkanstößen und Lebenspraxis“.

Mittwoch, 08.01.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 17:58 Uhr
Der Dogmatiker Prof. Dr. Michael Seewald. 
Der Dogmatiker Prof. Dr. Michael Seewald.  Foto: Konstantin Fischer

„Ökumene muss im kirchlichen Leben erfahrbar werden als gelebte Gemeinschaft.“

Das Ökumenische Bildungswerk Amelsbüren (ÖkB) setzt nach eigenen Angaben mit seinem konfessionsverbindenden Team schon seit vielen Jahren diesen zentralen Appell aus dem Statut der vor einem Jahr vereinbarten Ökumenischen Gemeindepartnerschaft in Hiltrup und Amelsbüren um.

Nun liegt das Programm für die Vortragsabende des Jahres 2020 vor mit einem „Themenmix aus Denkanstößen und Lebenspraxis“, so die Pressemitteilung.

Erster Gast im neuen Jahr ist die auch überregional bekannte Hiltruper Autorin Ingrid Löhr mit einem Leseabend Anfang März unter dem Titel „Kaleidoskop – Erzählungen über Frauen“. Der Gärtner und Landschaftsökologe Stephan Grote setzt im April passend zur Jahreszeit einen sehr aktuellen Akzent mit einem Vortrag zur insektenfreundlichen Gartengestaltung, gefolgt im Mai von einem medizinischen Vortragsabend zum Thema Osteopathie: Dr. Elmar Peuker stellt die Grundprinzipien dieser bei Patienten immer beliebter werdenden Behandlungsmethode vor.

Das Bildungswerk freut sich, in seiner Reihe „Theologie im Blickpunkt“ auch immer wieder bekannte Theologen und ihre Positionen zu Wort kommen zu lassen. Im Juni ist der renommierte Fachmann für Dogmatik, Prof. Dr. Michael Seewald von der WWU, zu Gast mit – wie es in der Pressemitteilung des ÖkB heißt – „neuen Sichten auf alte Gewissheiten“.

Aus Anlass des Beethoven-Jahres begrüßt das ÖkB dann im Herbst den bekannten münsterischen Tenor Nils Giebelhausen. Wie bereits in früheren Veranstaltungen nicht primär als Sänger, sondern als exzellenter Musikkenner wird er dem Publikum Beethoven in den großen Chorwerken, wie der Missa Solemnis, nahebringen. „250 Jahre Ludwig van Beethoven – doch wer war eigentlich Elise?“, lautet der augenzwinkernde Titel dieses Abends.

Musikalisch endet der Veranstaltungsreigen mit dem alljährlichen offenen Singen, diesmal von „Schnaderhüpferln und Spottliedern“. Ergänzt wird das Programm wie immer durch Sprach- und Instrumentalkurse. Die neuen Jahresprogramme finden sich in einem ortsteilübergreifenden Heft aller Münsteraner Bildungswerke („Aktiv vor Ort 2020“), das in den Auslagen der Amelsbürener und Hiltruper Kirchen, sowie im Infopunkt Hiltrup erhältlich ist.

Darüber hin­aus werden alle Veranstaltungen rechtzeitig über die Zeitungen sowie im Veranstaltungskalender des Infopunkts angekündigt.

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