Schützenbruderschaft St. Sebastian
Jugendarbeit zahlt sich aus

Münster-Amelsbüren -

Die Schützenbruderschaft hat etwas geschafft, was heute im Schützenwesen kaum noch jemand für möglich hält. In Amelsbüren sind allein im vergangenen Jahr 46 Mitglieder beigetreten. Überwiegend sind es junge Leute. Die Bemühungen der vergangene beiden Jahren, gute Jugendarbeit zu leisten, tragen Früchte, sagt der Erste Brudermeister Ludger Suttarp. Einen wichtigen Beitrag leistet die Schießgruppe des Vereins.

Samstag, 11.01.2020, 13:30 Uhr
Für die vereinseigene Schießgruppe fand die Schützenbruderschaft St. Sebastian zwei Sponsoren. Michael Schönewiese (4.v.r.) und Christian Riegert (r.) unterstützten zur Freude des Ersten Brudermeisters Ludger Suttarp (2.v.r.) die Anschaffung von zwei weiteren Gewehren.
Für die vereinseigene Schießgruppe fand die Schützenbruderschaft St. Sebastian zwei Sponsoren. Michael Schönewiese (4.v.r.) und Christian Riegert (r.) unterstützten zur Freude des Ersten Brudermeisters Ludger Suttarp (2.v.r.) die Anschaffung von zwei weiteren Gewehren. Foto: gro

Für die Schießgruppe der St. Sebastian Schützenbruderschaft wurden jetzt zwei neue Gewehre angeschafft. „Mit den neuen Gewehren wollen wir unsere Schießgruppe stärken, den Übungsbetrieb für unsere Sportschützen weiter ausbauen und auch die Jugendarbeit des Verein weiter voranbringen“, erläutert Suttarp .

Gute Jugendarbeit ist selten zum Nulltarif zu haben. Die Bruderschaft hat zwei Sponsoren für die Anschaffung der Gewehre gefunden. So wird die Vereinskasse geschont. Michael Schönewiese und Christian Riegert haben dafür ihre Privatschatulle geöffnet.

Schönewiese leitet den Betriebsrat der BASF Coatings, Riegert ist sein Stellvertreter. Für die Teilnahme an den Aufsichtsratssitzungen des Unternehmens erhalten sie Aufwandsentschädigungen. Einen Teil davon spendeten sie der Bruderschaft, der beide Amelsbürener angehören. „Das ist keine Spende der BASF“, stellt Schönewiese klar. Der Chemiekonzern habe vor gut zwei Jahren seine Unterstützung der Schützenvereine in Form einer Bierspende eingestellt.

Die Jugendgruppe der Schützenbruderschaft besitzt nach Ansicht von Rainer Langenkamp „großes Potenzial“. Ein Jungschütze habe es bereits im vergangenen Jahr geschafft, sich für den Bundesjungschützentag zu qualifizieren.

Langenkamp selbst, der im November 2019 neuer Landesbezirksschießmeister in Münster geworden ist, hat die Leitung der Gruppe an Marc Haverkamp weitergegeben. Er ist seitdem der Erste Schießmeister.

Nicht nur in der Schießgruppe gibt es neue Jugendliche. Beim Schützenfest wird seit zwei Jahren erfolgreich ein Schießwettbewerb um den Schüler- sowie Jugendprinzen angeboten. Die Gruppe der Fahnenschwenker freut sich ebenfalls Zuwachs, berichtet Suttarp. So fügt sich ein Baustein zum anderen.

Am 19. Januar (Sonntag) findet die nächste Generalversammlung statt. Obgleich die Jugendarbeit der Bruderschaft die Vereinskasse verschone, kündigt der Erste Brudermeister an, dass man über eine Beitragserhöhung beraten müsse, um künftige Aufgaben stemmen zu können.

Beginn der Versammlung ist um 18 Uhr in der „Auszeit“.

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