OB-Kandidat Dr. Michael Jung und die SPD Amelsbüren fordern eine Mehrzweckhalle für den Stadtteil
Baulich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Münster-Amelsbüren -

In Amelsbüren fehlen Räumlichkeiten für Vereine. Eine Mehrzweckhalle könnte Abhilfe schaffen, meint die SPD

Donnerstag, 06.08.2020, 17:28 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 18:14 Uhr
Ratskandidat Friedhelm Schade (r.) und Dr. Michael Jung zeigen Pläne der Mehrzweckhalle in Falkensee.
Ratskandidat Friedhelm Schade (r.) und Dr. Michael Jung zeigen Pläne der Mehrzweckhalle in Falkensee. Foto: isa

Die Weichen für eine neue Sporthalle in Amelsbüren hat der Rat der Stadt Münster im Juli bereits gestellt. Damals wurde eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Doch das geht Dr. Michael Jung nicht weit genug: „Wir brauchen im Stadtteil vielmehr eine Mehrzweckhalle“, bekräftigt der Oberbürgermeisterkandidat der SPD . „Eine Sporthalle und eine Bürgerhalle in einem.“ Einen entsprechenden Antrag will er nun in den Rat einbringen.

Zur Erörterung der Hallenpläne traf sich Jung jetzt mit dem Vorsitzenden der Amelsbürener Sozialdemokraten, Ratskandidat Friedhelm Schade . Bei diesem rannte er mit der Idee, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, offene Türen ein: „Wir haben die Mehrzweckhalle bereits 2009 gefordert“, erklärte Schade. „Wir brauchen nämlich dringend neben der Sporthalle auch Veranstaltungsräume für die vielen Vereine vor Ort.“

In den letzten Jahren habe sich die Situation weiter zugespitzt, so Schade. „Immer mehr Treffpunkte in Amelsbüren sind weggefallen“, erläutert er. So sei etwa die Gaststätte Hummelt mit ihrem Saalbetrieb geschlossen worden. Auch die Räume im katholischen und im evangelischen Pfarrzentrum stünden nicht mehr zur Verfügung. Für die Vereine sei es jedoch existenziell wichtig, zusammenzukommen. „Und Amelsbüren wächst weiter“, so Schade. Um die 500 Wohneinheiten kämen in den kommenden Jahren dazu.

Konkret schlagen die beiden Politiker eine Kombination aus Sporthalle und Versammlungszentrum vor, wie sie beispielsweise in der Gemeinde Falkensee bei Berlin realisiert wurde. Zwei Hallen unter einem Dach – während im einen Teil Handball gespielt würde, übe nebenan der Frauenchor. Und das Konzept habe noch einen wichtigen Nebeneffekt: „Es würde enorm Kosten sparen.

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