„Querbeatz“ an den Ufer-Studios startet am 8. August
Open-Air-Party am Kanal

Münster-Amelsbüren -

Seit März liegt die Veranstaltungsbranche flach, die Technik der LaViesta Agentur in der Halle. Jetzt, wo begrenzt wieder Events möglich sind, hatten die Veranstalter eine Idee. Die Technik haben sie kurzerhand auf dem eigenen Gelände aufgebaut und aus dem „Querbeatz“-Musikstream eine Open-Air-Reihe gemacht.

Samstag, 08.08.2020, 08:30 Uhr
Auf dem Außengelände der Ufer-Studios am Kanal in Amelsbüren organisieren Jonas Heeke (Liba v.l.) und Esther Cäzor, Ellen Gilhaus-Lücke und Georg Reuber von LaViesta ab dem 8. August die „Querbeatz“-Open-Air-Reihe.
Auf dem Außengelände der Ufer-Studios am Kanal in Amelsbüren organisieren Jonas Heeke (Liba v.l.) und Esther Cäzor, Ellen Gilhaus-Lücke und Georg Reuber von LaViesta ab dem 8. August die „Querbeatz“-Open-Air-Reihe. Foto: Renée Trippler

In der Halle der Ufer-Studios schlummert sein Monaten wertvolle Veranstaltungstechnik, die nicht genutzt wird – auf einem großen Außengelände direkt am Kanal. Was wäre da nahe liegender, als eine eigene Open-Air-Veranstaltungsreihe? Mit „Querbeatz“ setzen die Veranstalter von LaViesta genau das jetzt um. An diesem Samstag geht es los, bis September sind viele weitere Events geplant.

„Querbeats“ ist ein Format, dass bereits aus dem Klare-Kante-Stream bekannt ist, der in den Ufer Studios produziert wird. Seit Beginn des Lockdowns werden aus dem Studio Bandauftritte und DJ-Sets gestreamt. „Jetzt ist daraus eine Live-Veranstaltung geworden“, freut sich Ellen Gilhaus-Lücke , geschäftsführende Gesellschafterin von LaViesta. Die Gesellschafter von der Eevent- und Veranstaltungstechnik-Agentur hätten die Chance, die ihnen das eigene Equipment und die Fläche bieten, genutzt, um wieder aktiv zu werden. „Wir haben so vor allem die Möglichkeit, auch den lokalen Künstlern wieder eine Bühne zu geben und endlich auch wieder vor Menschen zu spielen“, sagt Gilhaus-Lücke.

Auf 4000 Quadratmetern werden neben einer Theke, einem Bierwagen, zahlreichen Bierzelttischen und einem Vip-Bereich eine 30 Meter breite Bühne und vier sogenannte Lyertürme aufgebaut. An den Türmen werden Scheinwerfer und Boxen angebracht – für den „zentralisierten Sound“, erklärt Ellen Gilhaus-Lücke. Dadurch hätten die Events echten Festivalcharakter.

Den hätte LaViesta an diesem Wochenende normalerweise am Flughafen FMO organisiert: Beim Terminal X-Festival. „Das machen wir jetzt hier in klein und dafür öfter“, sagt die Veranstalterin. Besonders freue sich sich, dass auch die Künstler das Projekt unterstützten und der Agentur nach den schweren Monaten ohne jeglichen Umsatz entgegen kämen: „Sie sind einfach froh, dass sie auftreten können.“

Unter anderem konnte Gilhaus-Lücke die DJs David Puentez (29. August) und Topic (5. September) für „Querbeatz“ gewinnen, die eigentlich am FMO aufgetreten wären. Los geht es am 8. August unter anderem mit Van de Forst und Joseph Disco.

Für die Sicherheit bei den Veranstaltungen ist gesorgt: „Wir haben genügend Platz, um die Leute zu verteilen“, sagt Gilhaus-Lücke. Die Maskenpflicht gilt überall, außer am eigenen Tisch. „Über das Online-Ticketing wissen wir zudem von Anfang an, wer kommt und wer wo sitzt.“ Die Tickets kosten zwischen 29 und 35 Euro.

 

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