Forschungsfertigung Batteriezelle
NRW-Ministerium reagiert auf Gerüchte

Münster -

In Münster kursieren Gerüchte über interne Querelen beim Bau der Anlage zum Batterieforschung in Amelsbüren. Das NRW-Wirtschaftsministerium dementiert auf Anfrage unserer Zeitung. Eine Frage bleibt dennoch offen.

Freitag, 27.11.2020, 08:00 Uhr
So soll der Neubau für die Fraunhofer-Gesellschaft aussehen.
So soll der Neubau für die Fraunhofer-Gesellschaft aussehen. Foto: WN

„Alle Beteiligten arbeiten koordiniert, konstruktiv und kooperativ unter höchstem zeitlichen Druck zusammen.“ Mit diesen Worten reagierte das NRW-Wirtschaftsministerium auf eine Anfrage unserer Zeitung zum Projekt Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB), das in Amelsbüren realisiert werden soll.

Unserer Zeitung liegen Informationen vor, wonach es zwischen dem Unternehmen NRW-Urban, das im Auftrag des Landes als Bauherr in Amelsbüren fungiert, und der Fraunhofer-Gesellschaft als Betreiberin der Anlage Spannungen geben soll.

Das federführende Wirtschaftsministerium dementierte dies und wies zugleich darauf hin, dass „aktuell keine Änderungen bei der Projektstruktur geplant“ seien. Die einzige Ausnahme seien die jüngst mitgeteilten „technischen Erweiterungen“. Bekanntlich möchten Bund und Land als Förderer der FFB wegen der Dynamik beim Thema Energiespeicherung den geplanten Erweiterungsbau zeitgleich mit dem ersten Bauabschnitt umsetzen. Die Realisierung des Millionenprojektes ist für 2022 geplant.

Interessant ist an der Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums zu den in Münster kursierenden Gerüchten, dass die Pressestelle in ihrem Antwortschreiben „die Anforderungen der Fraunhofer-Gesellschaft und die darauf aufbauende Bauplanung“ benennt, NRW-Urban aber nicht erwähnt. Stattdessen heißt es allgemein, dass das Bauvorhaben durch „Generalplaner und Projektsteuerer“ vorangetrieben werde.

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