Planer wenden sich die Amelsbürener
Wie soll die Ortsmitte gestaltet werden?

Münster-Amelsbüren -

Was gibt es für Ideen, die Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität zu verbessern? An welchen Stellen gibt es Kritikpunkte? Die Planer möchten von den Amelsbürenern wissen, wie die Ortsmitte gestaltet werden soll.

Dienstag, 01.12.2020, 12:10 Uhr aktualisiert: 04.12.2020, 17:14 Uhr
Die Bewohnerinnen und Bewohner von Amelsbüren sind aufgerufen, ihre Ideen zur Gestaltung einer lebendigen Mitte des Stadtteils einzubringen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner von Amelsbüren sind aufgerufen, ihre Ideen zur Gestaltung einer lebendigen Mitte des Stadtteils einzubringen. Foto: Stadt Münster

In Münster hat jeder Stadtteil seinen ganz eigenen Charme. Eine besondere Rolle spielen dabei öffentliche Plätze und Aufenthaltsqualitäten. Bei „Zukunftswerkstatt Amelsbüren“ im Jahr 2017/2018 wurde daher die Bedeutung der Ortsmitte besonders herausgestellt.

In Fortführung dieses Prozesses geht es in den nächsten Wochen im südlichsten Stadtteil Münsters nun um die besten Ideen für die zukünftige Gestaltung. Das Stadtplanungsamt, Münster Marketing und das Planungsbüro SAL Landschaftsarchitektur laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, Vorschläge für eine „lebendige Ortsmitte“ zu entwickeln.

Ab dem 3. Dezember werden Videos von einem Stadtteilspaziergang durch Amelsbüren auf der Website www.zukunft-muenster.de/zukunft-amelsbueren zu sehen sein. Das Planungsbüro stellt dort erste Ideen zur Umgestaltung der Plätze vor. Die Onlinenutzer sind gefragt, ihre Ideen und Vorstellungen in den Kommentaren zu ergänzen.  

Wegen der Corona-Pandemie kann derzeit keine öffentliche Veranstaltung stattfinden. Stattdessen setzt die Stadtverwaltung auf alternative Beteiligungsmöglichkeiten: In diesen Tagen werden alle Amelsbürener Post in ihren Briefkästen vorfinden.

Der enthaltene Flyer informiert nicht nur über den Gestaltungsprozess, sondern dient gleichzeitig der Meinungsabfrage: Er bietet ausreichend Platz, um die eigenen Ideen und Anregungen zu formulieren und kann im portofreien Rückumschlag an die Stadt zurückgeschickt werden. 

Betrachtet werden drei Areale: Der Kreuzungsbereich der Davertstraße, der Ottmarsbocholter Straße und der Straße Auf der Woort, das Umfeld des Bahnhaltepunktes sowie der Bereich um die St. Sebastian-Kirche mit dem Lailly-en-Val-Platz.

Dabei geht es auch um diese Fragen: Welche Potenziale bieten die unterschiedlichen Plätze? Was gibt es für Ideen, die Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität zu verbessern? Wie kann eine Verkehrskreuzung zur neuen Ortsmitte werden? An welchen Stellen gibt es Kritikpunkte?  

Für den wichtigen direkten Austausch bietet die Stadt zusätzlich coronakonforme Bürger-Sprechstunden an. An fünf Terminen im Dezember steht das Team (Quartiersmanagerinnen des Stadtplanungsamtes und von Münster Marketing sowie vom Planungsbüro SAL Landschaftsarchitektur) im Jugendzentrum Black Bull (Zum Häpper 5) für Gespräche vor Ort zur Verfügung.

Die Termine sind mittwochs (9. und 16. Dezember) jeweils von 17 bis 19 Uhr und freitags (4., 11. und 18. Dezember) jeweils von 11 bis 13 Uhr. Ein umfangreiches Hygienekonzept ermöglicht die Bürger-Sprechstunden vor Ort. Eine Anmeldung zu den Sprechstunden ist erforderlich unter  02 51/492-12 62 oder droessler@stadt-muenster.de. 

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