Netzwerk in Hiltrup und Amelsbüren
Hilfe auf dem Weg zur Impfung

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Ein Netzwerk aus Vereinen und Institutionen, die in Hiltrup und Amelsbüren aktiv sind, bietet über 80-jährigen Personen Unterstützung bei der Vereinbarung von Impfterminen an.

Freitag, 29.01.2021, 10:20 Uhr aktualisiert: 29.01.2021, 13:34 Uhr
Wie in Zeiten der Pandemie üblich, finden Abstimmungstreffen der beteiligten Akteure virtuell statt.
Wie in Zeiten der Pandemie üblich, finden Abstimmungstreffen der beteiligten Akteure virtuell statt. Foto: pd

Die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen der über 80-jährigen Bürger und Bürgerinnen ist landesweit gestartet. Die Vereinbarung der Impftermine, das Ausfüllen diverser Formulare und nicht zuletzt die Fahrt zum Impfzentrum in der Halle Münsterland können ältere Menschen vor eine Herausforderung stellen.

Ein Netzwerk aus in Hiltrup und Amelsbüren aktiven Vereinen und Institutionen hat sich daher zusammengetan und gemeinschaftlich ein Konzept zur Unterstützung der über 80-jährigen Personen erarbeitet.

Je nach Bedarf wird sowohl bei der Vereinbarung des Impftermins als auch beim Vorab-Ausfüllen diverser Formulare geholfen. Sollte eine Fahrt alleine zum Impfzentrum nicht möglich sein, wird eine Begleitung organisiert. Die Impftermine werden dabei über den regulären Weg der zentralen Hotline oder Internetseite gebucht und können somit nur nach Verfügbarkeit und ohne Vorzug gegenüber anderen Impfberechtigten vereinbart werden.

Der konkrete Bedarf des Impfberechtigten an Unterstützung wird in einem ersten Telefonat mit dem Infopunkt ermittelt und von dort an die Meyer-Suhrheinrich-Stiftung und das Seniorenforum der Gemeindediakonie übermittelt. Letztere organisieren die jeweilige Unterstützung und haben dafür bereits Zusagen ihrer mobilen Pflegedienste sowie freiwilliger Helfer erhalten. Um im Falle einer Begleitung zum Impftermin einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, werden vor der gemeinsamen Fahrt zum Impfzentrum sowohl für die zu impfende Person als auch die Begleitperson Corona-Schnelltests vorgenommen.

An der Entwicklung des Prozederes und der Erarbeitung notwendiger Formulare und Abläufe sind neben den genannten Akteuren auch die Quartiersentwicklung Hiltrup-Ost, die Ehrenamtskoordinatorin der St. Clemens Pfarrgemeinde und die Stadtteilmanagerin Hiltrups beteiligt. Jegliche Abstimmungstermine untereinander finden in Form von Videokonferenzen statt.

Ab Montag (1. Februar) sind über 80-jährigen Bürger und Bürgerinnen aus Hiltrup und Amelsbüren, die die kostenlose Unterstützung in Anspruch nehmen möchten, eingeladen sich telefonisch an den Infopunkt zu wenden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind von Montag bis Samstag jeweils vormittags von 10 bis 12 Uhr und von Montag bis Freitag auch nachmittags von 16 bis 18 Uhr unter den Telefonnummern 02501/ 971 28-95 und 971 28-93 zu erreichen.

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