Andrea Pechmann entwickelt Fötensärge
Sternenkinder in Liebe gebettet

Münster-Amelsbüren -

Vor fünf Jahren wurde der Sohn von Andrea Pechmann tot geboren. Sie wollte ihr Kind beerdigen, um den Schicksalsschlag zu verabreiten. Heute hilft sie anderen Eltern von Sternenkindern dabei. Von Markus Lütkemeyer
Sonntag, 28.03.2021, 13:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.03.2021, 13:00 Uhr
Andrea Pechmann (l.) hat die „Nestchen“ für Sternenkinder entwickelt. Ein Tischler aus Bayern fertigt den Korpus, sie selbst näht das Interieur. Die Amelsbürener Bestatterin Angela Thieme unterstützt sie bei ihrem Projekt.
Andrea Pechmann (l.) hat die „Nestchen“ für Sternenkinder entwickelt. Ein Tischler aus Bayern fertigt den Korpus, sie selbst näht das Interieur. Die Amelsbürener Bestatterin Angela Thieme unterstützt sie bei ihrem Projekt. Foto: mlü
Wenn ein Kind vor oder unmittelbar nach der Geburt stirbt, dann nimmt es eine ganze Menge Zukunft mit sich. Erste Kinderschritte werden nie gegangen. Geburtstage nie gefeiert. Das frisch gestrichene Kinderzimmer bleibt leer. Wer kann diesen Schmerz ermessen? Die Bestattung eines Sternenkindes würdigt nicht nur sein kurzes Leben, sondern kann Eltern helfen, den Schicksalsschlag zu verarbeiten. Doch einen passenden Sarg zu finden, fällt den betroffenen Eltern oft nicht leicht.
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