Angelmodde
Kabarettist Stani unterhält 40 Teilnehmer beim Männerfrühstück der evangelischen Gemeinde

Sonntag, 07.09.2008, 19:09 Uhr

-la- Münster-Angelmodde. „Wir machen da sowas für ältere Männers“ beschreibt Kabarettist Stani, bekannt aus „Kappe App“, das Männerfrühstück im Gemeindehaus der evangelischen Friedenskirchengemeinde. Mehr als 40 Männer vor allem aus Gremmendorf und Angelmodde , aber auch aus dem Stadtgebiet und Lüdinghausen, waren der Einladung von Pfarrer Hartmut Hawerkamp , dem Vorsitzenden der Männerarbeit im Kirchenkreis Gerd Knuth, dem Geschäftsführer der Männerarbeit im Bezirk Münsterland, Uwe Hartmeier , sowie Wolfgang Echelmeyer und Horst Torkler gefolgt. Sie alle wünschten sich „einen Austausch der Männer ab 50 durch Gespräche in lockerer Atmosphäre“, hieß es bei der Veranstaltung.

Während des gemütlichen Frühstücks gab es unter dem Motto „Erst die Arbeit und dann…(?)“ einen kabarettistischen Einstieg von Stani. Auf amüsante Art philosophierte er, nicht frei von Selbstironie und zeitweise von einer Magensonde begleitet, über die Probleme der Männer im Alter. Von Altersteilzeit über das leidige Gesprächsthema Gesundheit bis zu den Vorteilen von Alzheimer war alles vertreten. Dabei entwickelte Stani auch völlig neue Modelle für das Arbeitsleben eines jeden Mannes, die begeistert von den Männern aufgenommen wurden.

Die teils noch berufstätigen, teils schon im (Un-)Ruhestand lebenden Männer diskutierten in kleineren, sehr engagierten Gesprächsrunden über ihre eigenen Werte, wie Arbeit, Familie und Freunde, persönliche Interessen, Gesundheit und soziale Absicherung. Beim Sammeln der Ergebnisse wurde deutlich, dass diese Themen ganz unterschiedliche Stellenwerte bei den Männer einnehmen.

Die Initiatoren möchten mit der Veranstaltung die Männerarbeit in Münster aktiver gestalten und eine Möglichkeit für ein stetiges Angebot für ältere Männer finden. Denn „die übergemeindliche Männerarbeit verbindet Männer miteinander“. So können sie sich durch Gespräche mit anderen mit ihrer Situation auseinander setzen“, erklärt Hartmut Hawerkamp, Synodalbeauftragter für Männerarbeit. Auch der Glaube und die Kirche seien wichtige Aspekte für die älter werdenden Männer.

Am Ende stellte er eine Box für Anregungen und Ideen auf. Im Hinausgehen blieben viele der Männer stehen und warfen – ganz spontan oder nach einigem Nachdenken – ihre Gedanken-Notizen hinein.

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