Ehemalige Britenhäuser
Ende des Leerstandes naht

Münster-Angelmodde -

In der Straße Zum Erlenbusch stehen die im Bieterverfahren zum Kauf angebotenen Reihenhäuser seit Jahren leer.

Samstag, 06.08.2016, 08:08 Uhr

Kein schöner Anblick: Diese ehemaligen Britenhäuser in der Straße Zum Erlenbusch, die isich im Besitz der Bima befinden, stehen seit Jahren leer.
Kein schöner Anblick: Diese ehemaligen Britenhäuser in der Straße Zum Erlenbusch, die isich im Besitz der Bima befinden, stehen seit Jahren leer. Foto: na

Was hatte Anfang des Jahres die Gerüchteküche schon gebrodelt um die ehemaligen Britenreihenhäuser an der Straße Zum Erlenbusch mit den Hausnummern 27 bis 35, deren Eigentümer die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) ist. Sorgen hatte sich die gegenüberliegende Nachbarschaft gemacht, dass sich ihr Wohnumfeld nicht so entwickeln würde wie sie es beim Kauf ihrer Häuser vor gut zwei Jahren erwartet hatte. Nämlich als ein Domizil für junge Familien, wie es auch im Exposé der Bima beschrieben ist.

Seit Jahren stehen besagte Reihenhäuser nun schon leer, und die Grundstücke machen derzeit einen doch weniger gepflegten Eindruck, sind sicher keine Zierde für ihre Umgebung. Es tut sich nichts.

Dass sich dies bald ändern werde, das stellte jetzt Peter Waanders , Abteilungsleiter bei der Bima für den Verkauf in Westfalen, in Aussicht. „Wir stehen in intensiven Verhandlungen, die schon sehr weit gediehen sind“, erklärte er auf Anfrage unserer Zeitung. Detailliertere Auskünfte könne zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht geben. Nach wie vor greift beim Verkauf der Immobilien das Bieterverfahren , eine Einzelvermarktung zum Festpreis gehöre nicht mehr zu den Vermarktungsformen, erklärte Waanders.

Dass die Bima zwischenzeitlich auch Kontakt zur Stadt aufgenommen hat, bestätigt Waanders. „Wir haben angefragt, ob die Stadt eventuell Bedarf und Interesse hätte, die Häuser nach einem Verkauf anzumieten“, erklärt Waanders. Prämisse sei dabei gewesen, dass keinesfalls Flüchtlinge untergebracht werden sollten.

Die Stadt beschäftigt sich nun seit einigen Monaten mit der Frage, inwieweit und besonders, in welcher Form eine Nutzung für sie in Frage kommt. „Wir sind darüber nach wie vor in intensiven Gesprächen“, erklärt Dr. Ingo Deitmer vom Amt für Immobilienmanagement. Angedacht sei die Einrichtung einer Kindertageätte, aber auch andere Möglichkeiten der Nutzung seien im Gespräch, so Deitmer. Allerdings könnten keine Aktivitäten entwickelt werden, keine Beschlüsse gefasst werden, solange die Bima die Häuser nicht verkauft habe.

Einer Pflege der Grundstücke bedarf es unübersehbar aber noch bevor die Verkäufe getätigt worden sind. Er werde die Sache in die Wege leiten, betonte Waanders.

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