Verbesserte Raumkonzepte erforderlich
Zwei unter einem Dach

Münster-Angelmodde -

Diakonie Münster weiht nach Umbau neue Räumlichkeiten für das Kinder- und Jugendzentrum Mobile sowie für die Heilpädagogische Tagesgruppe Südost ein.

Samstag, 03.09.2016, 05:09 Uhr

Fühlen sich im neuen Multifunktionsraum sichtlich wohl: Marion Kahn, Geschäftsführerin der Kinder-, Jugend- und Familiendienste der Diakonie Münster, und Uwe Kelle (Bereichsleiter Bildung).
Fühlen sich im neuen Multifunktionsraum sichtlich wohl: Marion Kahn, Geschäftsführerin der Kinder-, Jugend- und Familiendienste der Diakonie Münster, und Uwe Kelle (Bereichsleiter Bildung). Foto: na

Bevor der Umbau in Angriff genommen werden konnte, galt es viele Komponenten zu berücksichtigen: „Wichtig war es, die Fläche insgesamt besser zu nutzen, dabei die Eigenständigkeit der Angebote zu bewahren und gleichzeitig Synergien für die Kinder und Familien zu schaffen“, erklärte Marion Kahn , Geschäftsführerin der Kinder-, Jugend- und Familiendienste der Diakonie Münster , gestern bei der offiziellen Einweihung der neuen Räumlichkeiten im zweistöckigen Gebäude Am Schütthook.

Bislang hatte dort allein das Kinder- und Jugendzentrum Mobile sein Domizil. Jetzt beherbergt das Gebäude auch die Heilpädagogische Tagesgruppe Süd-Ost aus Hiltrup. Damit vereinigt die Diakonie zweier Angebote unter einem Dach.

Das Mobile hat jetzt seine Räume ausschließlich im Erdgeschoss. Durch ein verbessertes Raumkonzept bieten sich neue Möglichkeiten für die im Mobile geleistete offene Kinder- und Jugendarbeit. So gibt es beispielsweise einen Multifunktionsraum für Mädchenarbeit.

Von dem neuen Konzept konnten sich die vielen Gäste bei einem Rundgang durch das gesamte Gebäude überzeugen lassen. Im Obergeschoss wird die Heilpädagogische Tagesgruppe betreut. Echtes Highlight ist dabei der helle große Multifunktionsraum mit Küche, Essecke und einem abgetrennten Kreativbereich. Abgesehen von dem Bezug neuer Räumlichkeiten ermöglicht der Zuzug den Kindern von der Tagesgruppe zudem kürzere Wege zu den Schulen und eine Öffnung zum Sozialraum Angelmodde.

Als zwei voneinander „unabhängige Stränge“ bezeichnete Marion Kahn diese beiden Angebote der Diakonie, die sie aber, so die Vorstellung, nicht bleiben sollten. So warf Uwe Kelle , Bereichsleiter Bildung bei der Diakonie, die Frage nach möglichen Schnittstellen zwischen beiden Angeboten auf. Ein gemeinsamer Sozialraum biete sich an oder gemeinsame Projekte, zum Bespiel im sportlichen Bereich, meinte Kelle. Aber auch durch eine unmittelbare Absprache mit den Fachkräften sei ein fließender Übergang von Kindern aus der Tagesgruppe in das offene Angebot der Mobile durchaus vorstellbar, meint der Bereichsleiter Bildung.

„Neben den Kindern, Jugendlichen und Familien profitieren aber auch die Mitarbeiter von der Zusammenlegung“, so Kelle. Die beiden Fachteams lernten voneinander, könnten sich austauschen, gemeinsame Projekte und Aktivitäten planen.

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