Erste Anzeichen von Bautätigkeit in ehemaligen Britenwohnungen
Leerstand bald beendet

Münster-Angelmodde -

Zum Erlenbusch: Bima vermarktet Britenwohnungen an einen Investor im Paket.

Samstag, 22.10.2016, 09:10 Uhr

Erste Anzeichen für die anstehenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen gibt es bereits: Vor den ehemaligen Britenwohnungen hat ein Bagger bereits einen Platz gefunden und das Entkernen der Wohnungen hat begonnen.
Erste Anzeichen für die anstehenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen gibt es bereits: Vor den ehemaligen Britenwohnungen hat ein Bagger bereits einen Platz gefunden und das Entkernen der Wohnungen hat begonnen. Foto: na

Für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) ist die Sache jetzt abgeschlossen. „Die Verkaufsverhandlungen sind erfolgreich zu Ende geführt worden“, erklärt Peter Waanders , bei der Bima unter anderem zuständig für die Vermarktung der ehemaligen Britenwohnungen an der Straße Zum Erlenbusch 19 bis 32 auf Anfrage. Nach langen Verhandlungen, in die auch die Stadt eingeschaltet war, sei man sich mit einem Kaufinteressenten einig geworden, ein Investor sei gefunden.

Damit wird in jetzt wohl absehbarer Zeit der lange Leerstand dieser im Bieterverfahren vermarkteten Zweifamilienreihenhäuser beendet sein, der den direkten Nachbarn, die schon seit zwei Jahren in ihren schmucken ehemaligen Bima-Reihenhäusern leben, schon einige Sorgen bereitet hatte. Fürchtete man doch eine Beeinträchtigung des eigenen Wohnumfeldes.

Welche Pläne der Investor mit seiner Immobilie hat, darüber vermochte Waanders keine Auskunft zu geben. „Das sind jetzt Dinge, die der Investor und die Stadt miteinander aushandeln müssen“, erklärt Waanders. Dabei kommen der Stadt zwei Rollen zu, zum einen ist sie für die Einhaltung der baurechtlichen Vorgaben zuständig, zum anderen hatte sie während der Verhandlungen Interesse daran bekundet, in besagten Reihenhäusern eine Kindertagesstätte einzurichten.

Zu der die Tatsache, dass die Häuser nicht, wie die Ausschreibung der Bima es vorgesehen hat, einzeln vermarktet worden sind, sondern nun letztendlich im Paket an einen Investor veräußert wurden, erklärt Waanders, dass die Bima gesetzlich verpflichtet sei, ihre Immobilien zum entsprechenden Verkehrswert zu veräußern und nicht darunter.

In diesem Fall habe dies die Konsequenz gehabt, dass eine Vermarktung im Paket erfolgt sei, betonte Waanders.

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