Gallitzin-Haus beteiligt sich an der Nacht der Museen und Galerien
Vier Künstlerinnen vereint in einer Ausstellung

Münster-Angelmodde -

Die eine malt abstrakt, die andere gegenständlich – diese malt mit Öl, jene greift zu Acryl. Eine möchte mit ihren Bildern entspannen, die andere Energie ausstrahlen. Eine Ausstellung vereint jetzt die vier Künstlerinnen: Erstmals beteiligt sich das Gallitzin-Haus an der Nacht der Museen und Galerien am 2. September (Samstag).

Donnerstag, 24.08.2017, 16:08 Uhr

Mal abstrakt – mal realistisch: Die Gruppenausstellung im Gallitzin-Haus kann mit vier Stilrichtungen punkten.
Mal abstrakt – mal realistisch: Die Gruppenausstellung im Gallitzin-Haus kann mit vier Stilrichtungen punkten. Foto: mlü

Uschi Dillmann , Christel Klarhöfer, Marita Lienker und Gisela Tinnermann zeigen in einer Gruppenausstellung ihre aktuellen Bilder. Die Heimatfreunde Angelmodde bieten Führungen durch ihre Dauerausstellung zur Fürstin von Gallitzin an.

„Es reicht nicht aus, wenn wir dieses historische Gebäude nur hin und wieder für unsere Vereinssitzungen nutzen“, erklärt der Vorsitzende Engelbert Honkomp. Deswegen werden seit jeher wechselnde Kunstausstellungen organisiert – die Beteiligung am Schauraum ist jedoch eine echte Premiere. Nicht nur für das Gallitzin-Haus, sondern auch für den Stadtteil insgesamt. „Wir wollen das ausprobieren“, sagt der Ehrenvorsitzende Karl-Josef Plaßmann. Sie sind sich allerdings sicher, dass das idyllische Ambiente der St.-Agatha-Kirche, der gute Ruf der Fürstin von Gallitzin und die neue Kunstausstellung den einen oder anderen nach Angelmodde lockt. Die Busverbindungen und Radwege geben das her.

Termin

Vernissage ist am 2. September (Samstag) um 16 Uhr im Gallitzin-Haus, Angelmodder Weg 97. Die Ausstellung „Different Art“ ist bis zum 8. Oktober jeweils sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

...

Die vier Künstlerinnen studieren gemeinsam Malerei und Grafik am Institut für Ausbildung in bildender Kunst in Bochum und stehen kurz vor ihrem Abschluss. Sie haben alle einen eigenen Stil entwickelt. „Ich male gerne großformatig“, erzählt Gisela Tinnermann. Bei Marita Lienker ist es zum Beispiel andersherum – ihre Bilder sind vergleichsweise kompakt. Eine Herausforderung bei der Hängung – der sich die vier Frauen nun häufiger stellen wollen. Der Ausstellungstitel „Different Art“ ist auch ihr Gruppenname, mit dem sie zum Beispiel demnächst im Gruga-Park in Essen und im kommenden Jahr in Nottuln ausstellen wollen.

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