Erstmals beteiligt sich Gallitzinhaus an Nacht der Galerien
Bilder voller Gegensätzlichkeiten

Münster-Angelmodde -

Vernissage im Gallitzinhaus fand außergewöhnlich großen Zuspruch.

Sonntag, 03.09.2017, 20:09 Uhr

Der Kunsthistoriker Daniel Friedt (Mitte) hatte mit allen vier Künstlerinnen gesprochen und führte in die Ausstellung im Gallitzinhaus ein.
Der Kunsthistoriker Daniel Friedt (Mitte) hatte mit allen vier Künstlerinnen gesprochen und führte in die Ausstellung im Gallitzinhaus ein. Foto: anh

Selten war es so voll im Gallitzinhaus bei einer Vernissage: Am Samstag eröffneten Uschi Dillmann , Christel Klarhöfer, Marita Lienker und Gisela Tinnermann ihre Gruppenausstellung mit aktuellen Bildern. Alle vier Künstlerinnen studieren gemeinsam Malerei und Grafik am Institut für Ausbildung in bildender Kunst in Bochum und stehen kurz vor ihrem Abschluss – und sind in ihrer Kunst so unterschiedlich, wie es nur sein kann. Das können Besucher auf zwei Etagen entdecken: Abstraktes und Gegenständliches, Tier und liebliche Landschaft, verstörend blutrote Fantasie und kontraststarke, farbkräftige Werke mittlerer Abstraktion, besonders anregend für den Geist. So viel kam zusammen, dass die gut 40 Werke da und dort arg eng zusammenrücken mussten.

Das galt auch für die Gäste der Einführung – einige mussten durch die Tür lauschen.

Diesmal hatten die Heimatfreunde Angelmodde einen Kunsthistoriker für die Einführung gewinnen können, der sonst im Landesmuseum unterwegs ist oder bei den Skulptur-Projekten: Daniel Friedt . Nach der Begrüßung durch Kajo Plassmann von den Heimatfreunden beglückwünschte Friedt zunächst den Verein zum Ambiente des Gebäudes. „Eine klassische Galerie sind die Räume nicht, aber man kann die Werke schon ganz nett arrangieren“, erklärte er. Und das hätten die Künstlerinnen in akribische Kleinstarbeit auch getan.

Ergänzend gab es einen Film, der mit irischen Klängen half, auf die Art in die Ausstellung zu finden, wie Friedt es wünschte: träumend.

Die Heimatfreunde Angelmodde hatten sich als Betreuer des Hauses erstmals der Nacht der Galerien angeschlossen. Parallel gab es einen tieferen Einblick in die St.-Agatha-Kirche nebenan: Bis 22 Uhr führten Kajo Plassmann und Hongkomp durch die Kirche und ihre Geschichte und durch die Dauerausstellung zur Fürstin von Gallitzin.

Die Ausstellung „Different Art“ ist bis zum 8. Oktober jeweils sonntags in der Zeit von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

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