Ehrenamtlich arbeitendes Team wird aufgestellt
Jetzt ist Gastfreundschaft gefragt

Münster-Südost -

Der Startschuss ist erfolgt, Plakate, Flyer und im Pfarrheim bereitliegende Anmeldeformulare künden davon: Die Kirchengemeinde St.Nikolaus Münster beteiligt sich ab sofort aktiv an der Aktion „Bett frei“, mit der der 101. Deutsche Katholikentag (9. bis 13. Mai) nach Privatquartieren für rund 4000 Teilnehmer sucht.

Freitag, 02.02.2018, 08:02 Uhr

Auf eine gute Resonanz bauen Pfarrer Jörg Hagemann (l.) und Pastoralreferent Reinhard Schu-Schätter bei der Aktion „Bett frei“ des Deutschen Katholikentages.
Auf eine gute Resonanz bauen Pfarrer Jörg Hagemann (l.) und Pastoralreferent Reinhard Schu-Schätter bei der Aktion „Bett frei“ des Deutschen Katholikentages. Foto: na

Der Startschuss ist erfolgt, Plakate, Flyer und im Pfarrheim bereitliegende Anmeldeformulare künden davon: Die Kirchengemeinde St. Nikolaus Münster beteiligt sich ab sofort aktiv an der Aktion „Bett frei“, mit der der 101. Deutsche Katholikentag (9. bis 13. Mai) nach Privatquartieren für rund 4000 Teilnehmern sucht.

Federführend bei der Organisation in der Kirchengemeinde ist Pastoralreferent Richard Schu-Schätter . Für ihn gilt es jetzt zunächst, ein ehrenamtlich arbeitendes Team zusammenzustellen, das in allen vier Kirchorten (St. Nikolaus, St. Bernhard, St. Agatha und St. Ida) die Werbetrommel für die Aktion rührt. „Es wird eine relativ kleine, aber schlagfertige Gruppe sein“, erklärt Schu-Schätter. Dass andere Pfarreien schon früher ihre ehrenamtliches Teams zusammengestellt haben und bereits an einer vom Deutschen Katholikentag organisierten Auftaktveranstaltung teilgenommen haben, stört Schu-Schätter wenig. „Ich denke, wir liegen richtig damit, jetzt, nachdem Weihnachten und der Neujahrstrubel vorbei sind, den Katholikentag ins Bewusstsein zu rücken“, erklärt der Pastoralreferent.

Neben der direkten Ansprache infrage kommender Personen oder auch Gruppen in den einzelnen Kirchorten, wird es auch innerhalb der Kirchen, in den Gottesdiensten immer wieder Hinweise auf die Aktion geben. Er habe bereits in einem Familiengottesdienst das Thema aufgegriffen , sagt Pfarrer Jörg Hagemann.

„Wer gern Gastgeber sein möchte, der braucht dazu kein Gästezimmer, ein freies Bett reicht“, betont Schu-Schätter und nennt damit eine der wichtigen Informationen, die auf dem Anmeldezettel nachzulesen sind. Erweitert ist der Anmeldezettel noch durch freiwillige Angaben, die ihn als Gastgeber besonders wünschenswert machen können. Zum Beispiel, dass eine rollstuhlgerechte Wohnung vorhanden ist oder die Bereitschaft besteht, Menschen mit Behinderung aufzunehmen. Auch der Hinweis, dass Englisch und Französisch gesprochen wird, kann attraktiv sein.

Die dann zu erfolgende möglichst passende Zuordnung von Gastgeber und Gast ist sicher keine leichte Aufgabe. Die muss aber nicht von den einzelnen Kirchengemeinden geleistet werden. „Wir sammeln die Adressen und leiten sie dann an die Geschäftsstelle des Katholikentages weiter,“ erläutert Schu-Schätter. Anmeldungen können noch bis kurz vor Beginn des Katholikentages möglich.

Hagemann geht fest davon aus, dass seine Kirchengemeinde eine sehr kirchentagsfreundliche sei und betont, dass Gastgeber zu sein, doch eine schöne Sache sei.

Manchmal, so Schu-Schätter, entwickelten sich aus solchen Kontakten Freundschaften, was natürlich keine Verpflichtung sei, aber doch, das zeige die Erfahrung, des öfteren vorkomme.

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