Linkes Seitenschiff der St.-Ida-Kirche könnte umgebaut werden
Neue Heimat für die Bücherei

Münster-Südost -

Die Pfarrbücherei St. Ida wird von der ganzen Gemeinde sehr gerne genutzt. Leider liegt sie im Keller des Pfarrhauses, die Treppe ist für Rollstuhlfahrer unüberwindbar.

Dienstag, 20.02.2018, 20:02 Uhr

So könnte die St.-Ida-Kirche nach der Umgestaltung aussehen: Das linke Seitenschiff würde geschlossen, um Raum für die neue Pfarrbücherei zu schaffen. Insgesamt soll die harmonische Wirkung erhalten bleiben.
So könnte die St.-Ida-Kirche nach der Umgestaltung aussehen: Das linke Seitenschiff würde geschlossen, um Raum für die neue Pfarrbücherei zu schaffen. Insgesamt soll die harmonische Wirkung erhalten bleiben. Foto: Scholz Architekten, Boogiepictures

Außerdem dringt bei Starkregen Wasser in die Räume – für die Bücher alles andere als positiv. Seit Kurzem steht eine Idee im Raum, die Abhilfe schaffen könnte: Das größere, linke Seitenschiff der St.-Ida-Kirche soll umgestaltet werden und der Bücherei eine neue Heimat bieten.

Pläne für einen Umbau existieren bereits und wurden von Pfarreirat und Bistumsleitung grundsätzlich positiv aufgenommen. Angetan von dem Projekt ist auch Jörg Hagemann. Der leitende Pfarrer der Gesamtgemeinde St. Nikolaus Münster, zu der St. Ida gehört, sieht zudem den finanziellen Vorteil: „Statt eines teuren Neubaus wäre nur eine kleinere Maßnahme nötig, die von den Kosten her durchaus im Rahmen bliebe“, erläutert er.

Bei einem Umbau würde das linke Seitenschiff vom Hauptschiff der Kirche durch Mauern abgetrennt. Dahinter könnte die Bücherei einziehen. Diese bekäme zwischen Sakristei und Beichtzimmer eine etwas nach außen verlagerte Wand und ein erweitertes Dach. „Etwa 90 Quadratmeter könnten so genutzt werden“, erklärt Hagemann. Dies entspräche in etwa dem Raum der heutigen Bücherei.

In der Kirche wären die Veränderungen überschaubar: Die „neuen“ Wände könnten mit von innen beleuchteten Glasflächen verkleidet werden, die der Abtrennung die Schwere nähmen. Die linke Bankreihe würde etwas eingekürzt, das Gesamtbild von Kirchen- wänden und Bankreihen jedoch soll harmonisch bleiben. Auch die nur wenig eingeschränkte Fläche für Gottesdienstbesucher würde ausreichen. „Wir haben Platz genug“, erklärt Pfarrer Hagemann und fügt schmunzelnd hinzu: „Außer vielleicht an Heiligabend und bei der Erstkommunion.“ Finanziert werden soll das Projekt je zur Hälfte von der Pfarrei und dem Generalvikariat. Spannend bleibt, was die Gemeinde dazu sagt. Am Dienstagabend hat bereits eine Infoveranstaltung stattgefunden.

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