Verursacher sind bisher bislang unbekannt
Anwohner besorgt: Rattenköder am Brandhoveweg

Münster-Wolbeck/Angelmodde -

Die Anwohnerin am Brandhoveweg ist entsetzt. An mehreren Stellen auf einem Gelände gleich in ihrer Nachbarschaft hat sie größere Mengen rosafarbener Kleinteile entdeckt, die sie „eindeutig als Rattenköder“ identifiziert. Farbkräftig leuchten sie auf offenem Gelände zwischen den Schottersteinen. Dort, wo kürzlich noch mehrere Holz-Pavillons standen. Die Anwohnerin ist höchst beunruhigt: „Was passiert, wenn Hunde die Köder zu sich nehmen, oder gar kleine Kinder“, fragt sie sich. „Wir werden uns darum kümmern“, erklärte Michael Thomas vom Ordnungsamt auf Nachfrage unserer Zeitung.

Montag, 30.04.2018, 13:04 Uhr

An mehreren Stellen wurden am Brandhoveweg rosafarbene Rattenköder entdeckt. Sie wurden verstreut, wo sich früher Pavillons zur Flüchtlingsunterbringung befanden. Das Ordnungsamt will Abhilfe schaffen.
An mehreren Stellen wurden am Brandhoveweg rosafarbene Rattenköder entdeckt. Sie wurden verstreut, wo sich früher Pavillons zur Flüchtlingsunterbringung befanden. Das Ordnungsamt will Abhilfe schaffen. Foto: na

Die Pavillons waren früher zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt worden, seit dem vergangenen Jahr stehen sie leer. Wie berichtet, wurde in der vergangenen Woche mit den Abbrucharbeiten begonnen. Die Holzbauten werden saniert und an verschiedenen Stellen wieder verwertet.

Eine Firma hatte die Abbrucharbeiten im Auftrag der Stadt Münster vorgenommen. Wer die Rattenköder auf dem leer geräumten Gelände verstreut hat, konnte am Montag nicht festgestellt werden. Hilfe tat jedoch Not. Vor allem, da man in Hinblick auf den Feiertag 1. Mai damit rechnen kann, dass sich auch Familien mit kleinen Kindern in der Nähe der Köder-Fundstellen aufhalten. Der Bereich grenzt direkt an eine große Sportanlage.

Michael Thomas ist Abteilungsleiter beim Ordnungsamt und auch zuständig für den städtischen Service- und Ordnungsdienst. Auf Nachfrage unserer Zeitung sieht er die Notwendigkeit, sofort tätig zu werden. „Wir werden noch heute ein Team heraus schicken, das sich die Situation vor Ort ansieht“, verspricht er am Montagnachmittag.

Wenn möglich würden die Mitarbeiter die Köder direkt vor Ort zusammenfegen und entfernen. Ansonsten würde weitere Hilfe angefordert. „Am ersten Mai darf auf keinen Fall eine Gefahr von dem Grundstück ausgehen“, so Thomas.

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