Zum 15. Mal wurde an der Homannstraße mit Kleidung, Kunst und Kuriosem gehandelt
Flohmarktschätze und feine Torten

Münster-Angelmodde -

Ein Junge geht mit einem LKW unter dem Arm nach Hause, im Vorgarten sitzen Grüppchen bei Kaffee und Kuchen im Schatten: Eine Momentaufnahme beim Flohmarkt „Hasilaus“. Der feierte am Sontag sein fünfzehnjähriges Bestehen.

Sonntag, 27.05.2018, 00:00 Uhr aktualisiert: 28.05.2018, 18:04 Uhr
Familiär geht es zu beim Hasilaus-Flohmarkt an der Homannstraße, sowohl bei Anbietern, als auch bei der Kundschaft: Heike Plogmaker, Christiane Wieneke, Gisela Maniera und Gaby Hausmann mit dem Stuhl-Unikat einer Türkis-Liebhaberin.
Familiär geht es zu beim Hasilaus-Flohmarkt an der Homannstraße, sowohl bei Anbietern, als auch bei der Kundschaft: Heike Plogmaker, Christiane Wieneke, Gisela Maniera und Gaby Hausmann mit dem Stuhl-Unikat einer Türkis-Liebhaberin. Foto: anh

30 Aussteller machten diesmal mit, sagte Flohmarkt-Chefin Gisela Maniera, schon früh bauten sie auf - und die ersten Interessenten waren schon vor dem offiziellen Start von 9 Uhr da, nämlich um 8 Uhr.

In der Mittagszeit freuen sich Maria Gemmeke und ihre Tochter Pia. Letztere hat viel von ihrem Spielzeug abstoßen können, erstere schwärmt von der „tollen Atmosphäre“, „guten Geschäften“ und dass der Flohmarkt auch ein Begegnungsort sei. „Man quatscht ja unheimlich viel“. Die beiden Gemmekes sind aus der Nachbarstraße gekommen. Weil diesmal einige frühere Anbieter im Urlaub sind, hatte die Flohmarkt-Chefin die Reihen für neue Interessenten geöffnet. Normalerweise ist der familiäre Markt reserviert für Anwohner, deren Verwandte – wie eine Familie aus Hamburg -, für Freunde und gute Bekannte. So sind diesmal einige Neue dabei – das habe gut geklappt, sagt Gisela Maniera. In der Garage von Wallkötters heißt es: „Die Leute freuen sich“, es sei „gut besucht“. „Es wird ja jedes Jahr mehr“, sagt Maniera. Wie andere betont sie das Familiäre in der guten Nachbarschaft.

Noch immer ist allerhand Käufliches da, auf liebevoll drapierten Tischen, auf Rasen und Auffahrt, Klamotten und Gläsernes, gerahmte Kunst, Spielzeug, „Sponki, der Chaosschüler“, eine analoge Agfa-Kamera, eine Schreibmaschine und anderes, dessen Sinn jüngeren Besuchern schon nicht mehr bekannt ist, wie eine Ausstellerin anmerkt.

Das Ganze zieht sich durch die Vorgärten auf wohl 100 Metern Länge. Überall stehen Pagodenzelte, Garagen bieten noch mehr kühlen Platz, zum Anprobieren der Bluse geht’s in den Fitness-Keller, französische Chansons laufen leise im Hintergrund.

Mittendrin steht wie seit über zehn Jahren schon der Verein Katzenhilfe mit Kuchen und Torten: „Manche sind Kunstwerke“, sagt Maniera, das Spektrum mit und ohne Obst, allerhand Formen und Verzierungen ist groß, von Cappuccino- bis Cremetorte, von Frucht- bis Förster-Torte.

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