Containerreste und nicht mehr benötigte Baumaterialien verschandeln Fläche am Twenhövenweg
Vergessene Pavillonteile sollen weggeräumt werden

Münster-Südost -

Am 24. Juli wurde das letzte Drittel der Container am Twenhövenweg abgebaut, die zwischenzeitlich Flüchtlingen als Unterkunft gedient hatten. Allerdings wurde nicht alles mitgenommen.

Dienstag, 07.08.2018, 17:44 Uhr

Der größte Teil der Container am Twenhövenweg ist verschwunden. Übrig blieben Teile eines Pavillons sowie Baumaterialien.
Der größte Teil der Container am Twenhövenweg ist verschwunden. Übrig blieben Teile eines Pavillons sowie Baumaterialien. Foto: isa

Vielmehr bietet die Fläche vor dem alten Hof Buddenbäumer inzwischen einen traurigen Anblick. Das Reststück eines Pavillons mitsamt einer Eingangstür ist stehen geblieben. Daneben reihen sich große Kunststoffsäcke mit Baumaterialien und hölzerne Bodenpaletten.

Mancher Anlieger fragt sich: „Wieso blieben die Reste vor Ort und wann werden sie abtransportiert?“

„Bei den Resten handelt es sich um Bauteile, die für die neuen Kitas nicht benötigt werden“, erläutert Roland Schniedenharn vom Amt für Immobilienmanagement der Stadt Münster auf Anfrage unserer Zeitung. Allerdings sei mit einer Firma vereinbart gewesen, auch diese Bauteile zeitnah abzuholen.

Wie berichtet, ist ein Teil der Pavillons dazu gedacht, gründlich aufgearbeitet zu werden und dann in Albachten eine Kita aufzunehmen. Der andere Teil, der am 24. Juli abgeholt wurde, soll eine Ein-Gruppen-Kita an der Heidestraße 11 in Angelmodde beherbergen. Wie berichtet, soll die Kita am 1. Januar 2019 in Betrieb gehen.

Dass die nicht benötigten Reste der Pavillons einfach stehen blieben, kann sich Roland Schniedenharn auch nicht erklären. „Es scheint Kommunikationsprobleme zwischen den Mitarbeitern der beauftragten Firma gegeben zu haben“, vermutet er und verspricht sich darum zu kümmern: „In den nächsten Tagen dürften die Bauteile verschwunden ein.“

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