Blaualgen: Anlieger der Werse machen sich Sorgen
Bisher kein Befall bekannt

Münster-Südost -

Seit Tagen warnt die Stadt Münster vor Blaualgen im Aasee. Besorgte Bürger fragen sich, wie die Situation an Werse und Angel aussieht. Beide Flüsschen führen zurzeit vergleichsweise wenig Wasser.

Donnerstag, 09.08.2018, 12:44 Uhr

Die Werse stellt in einigen Bereichen ein fast stehendes Gewässer dar. Bis jetzt ist der Verwaltung jedoch kein akuter Blaualgen-Befall bekannt. Bei Verdacht sollte man die Stadt Münster verständigen.
Die Werse stellt in einigen Bereichen ein fast stehendes Gewässer dar. Bis jetzt ist der Verwaltung jedoch kein akuter Blaualgen-Befall bekannt. Bei Verdacht sollte man die Stadt Münster verständigen. Foto: isa

„Blaualgen gedeihen sehr gut in stehenden oder fast stehenden Gewässern“, erläutert Berthold Reloe vom Amt für Umwelt und Naturschutz auf Anfrage. Daher sei die Gefahr bei der recht schnell fließenden Angel gering. Anders sehe es bei der Werse aus, die mehrere Staustufen und daher fast stehende Bereiche besitze. Dort könne es durchaus zu Blaualgenbefall kommen.

Aktuell sei der Stadt jedoch kein Fall bekannt. Reloe: „Aber wir können ja nicht ständig jeden Meter des Gewässers im Auge haben.“ Wer den Verdacht habe, dass sich irgendwo Blaualgen gebildet hätten, möge sich an die Verwaltung wenden: „Wir sehen uns die Stelle an und sprechen eventuell eine Warnung aus.“ Viel mehr tun könne man nicht.

Auch in der Werse kann es bei anhaltender Hitze zu Blaualgen-Befall kommen. Woran erkennt man diesen? Blaualgen sind Bakterien, die sich bei hohen Wassertemperaturen explosionsartig vermehren. Sie können blau, aber auch grünlich schim­­mern. Oft bilden sie Schlieren auf dem Wasser, das häufig unangenehm riecht. Für Menschen sind sie schädlich, für Hunde können sie tödlich sein. Blaualgen können Haut und Augen reizen und Quaddeln, Durchfall, Erbrechen, Fieber und Atemwegserkrankungen verursachen.

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Bei Verdacht: Stadt Münster verständigen,' 0251/492 69 87.

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