Sommerfest der Heimatfreunde Angelmodde
Heimatfreunde zeigen große Sangesfreude

Münster-Angelmodde -

Es soll bald zu jeder Jahreszeit einen Abend mit Liedern geben, so der Beschluss des Vorstandes der Heimatfreunde Angelmodde, den auf seinem Sommerfest mitteilte.

Montag, 27.08.2018, 17:10 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 27.08.2018, 08:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 27.08.2018, 17:10 Uhr
Auch das Schicksal von „Hulda“ besangen die Heimatfreunde Angelmodde im Gallitzin-Haus.
Auch das Schicksal von „Hulda“ besangen die Heimatfreunde Angelmodde im Gallitzin-Haus. Foto: Andreas Hasenkamp

Es soll bald zu jeder Jahreszeit einen Abend mit Liedern geben, hieß es am Freitagabend am Rande des Sommerfests der Heimatfreunde Angelmodde. Das habe der Vorstand so beschlossen, sagte Wolfgang Echelmeyer im Gallitzin-Haus.

Begonnen hatte das Sommerfest mit einem Kantaten-Gottesdienst, „und zwar einem ökumenischen“, so Echelmeyer. Pfarrer Dr. Christian Plate von der evangelischen Gemeinde Wolbeck, Angelmodde und Albersloh sowie Pfarrer Klaus Wirth aus St. Bernhard zelebrierten. Beide hätten sich „gut ergänzt“, freute sich Werner Nolting. Er spielte im Gottesdienst die Mundharmonika, neben Echelmeyer und seiner zwölfsaitigen Gitarre. Der Gottesdienst sei doch zum 30-jährigen des Vereins ein schöner Auftakt gewesen, so Vorsitzender Engelbert Honkomp .

Lieder mit instrumentaler Begleitung gab es reichlich beim Sommerfest im Gallitzin-Haus: „Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren“ erklang am Ufer der Angel unweit des Stroms der Werse, „Wir lieben die Stürme“, „My Bonnie“, „Wildgänse rauschen durch die Nacht“, „Zogen einst fünf wilde Schwäne“.

Nach dem romantischen „Dat du min Leevsten büst“ gab es noch „Die Hulda“, eine schaurig-mörderische Moritat, angestimmt von Honkomp. Etwa 40 Menschen hatten sich beim Sommerfest eingefunden, einige hätten sich mit Bedauern abgemeldet, hieß es. Die Tische waren gefüllt mit selbst angerichteten Leckereien.

Für die Liederabende zu Herbst, Winter, Frühling und Sommer soll Monika Malwitz mit ihrer Violine die Musiker verstärken. Der Verein wolle solch regelmäßige Gelegenheiten ausprobieren, so Echelmeyer. Und Honkomp betont ausdrücklich: „Wir sind keine Künstler, wir wollen singen.“

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