Weitere Verbesserungen auf den Friedhöfen in Münster-Südost
Immer mehr Urnennischen

Münster-Südost -

Neben der klassischen Erdbestattung und dem Urnengrab sind die Urnennischen in Münsters Südosten weiterhin stark begehrt. So hat die Friedhofsverwaltung unter anderem an der Homann­straße in Angelmodde zusätzliche Urnenstelen aufgebaut, um auf den steigenden Bedarf nach dieser Begräbnisart nachzukommen. Weitere Nischen wären möglich: „Wir können da ganz flexibel auf die Nachfrage reagieren“, erklärt der Fachstellenleiter für das Friedhofswesen beim Amt für Grünflächen, Felix Erhart.

Dienstag, 02.04.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 18:10 Uhr
Felix Erhart zeigt eine der Urnenstelen auf dem Friedhof an der Homann­straße. Insgesamt befinden sich dort 38 Nischen.
Felix Erhart zeigt eine der Urnenstelen auf dem Friedhof an der Homann­straße. Insgesamt befinden sich dort 38 Nischen. Foto: isa

Das Gute sei, dass man die Stelen mit Hilfe eigener Mitarbeiter selbst errichten könne und nicht auf Fremdfirmen angewiesen sei. Die Stelen könnten jedoch nicht überall stehen. „Wir bemühen uns, passende Plätze, etwa in Randbereichen der Friedhöfe, zu finden“, so Erhart .

Traditionell ist der Südosten Münsters Vorreiter in Sachen Urnennischen. So wurde auf dem Angelmodder Friedhof „Am Hohen Ufer“ im Jahr 2007 die stadtweit erste Kolumbarienwand errichtet. Diese ist mehrfach erweitert worden und beherbergt inzwischen insgesamt 128 Nischen. Dazu kommen auf diesem Friedhof noch einmal 18 Nischen in kleineren Anlagen.

Wie berichtet, entschließen sich immer mehr Menschen für diese Beisetzungsform, da sie insgesamt preiswerter ist und weniger Pflege notwendig macht. So wurden auch auf dem Angelmodder Friedhof an der Homannstraße vermehrt Urnennischen errichtet. Zuletzt kamen zum Ende des Jahres 2018 zwei Stelen mit je fünf Nischen dazu. Insgesamt befinden sich dort inzwischen 38 Urnennischen. An der Eschstraße finden sich zwei Stelen mit je sieben Urnennischen.

Auch in anderer Hinsicht gab es neue Entwicklungen an der Eschstraße. „In der Friedhofskapelle ist viel geschehen“, so Erhart. So wurde die gesamte Bestuhlung erneuert, und die einzelnen Stühle sind nun durch bewegliche Klemmelemente verbunden. „Dadurch entsteht ein geordnetes Bild im Innenraum“, so der Fachstellenleiter. Zudem erhielten einige Wandflächen, Fensterlaibungen und eine Nische einen neuen, hellgrauen Anstrich. Dadurch werden Altbestand und Neubau der Kapelle optisch miteinander verbunden. Schließlich wurde das Podest am östlichen Ende der Kapelle abgetragen. So wird das Hinein- und Herausbringen der Särge mit Hilfe des Katafalkwagens erleichtert.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6514534?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F134%2F
Partei verwirrt Wähler mit Namen von Nazis
Partei-Chef Martin Sonneborn
Nachrichten-Ticker