Andreas Oberdorf wurde geehrt
Forscherpreis für Gallitzin-Kenner

Münster-angelmodde -

Kürzlich erhielt der Kulturwissenschaftler Andreas Oberdorf im Rathaus in Münster den Gallitzin-Preis für seine innovativen Studien zu Demetrius Augustinus von Gallitzin. Dieser war der Sohn der Fürstin Amalie von Gallitzin, die ihren Wohnsitz in Angelmodde hatte. Die Gallitzin-Stiftung vergibt in regelmäßigen Abständen Preise für herausragende Studien in der Literatur- und Kulturwissenschaft.

Mittwoch, 03.04.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 16:52 Uhr
Andreas Oberdorf im Gespräch mit Elisabeth Lammers im Gallitzin-Haus im Jahr 2015.
Andreas Oberdorf im Gespräch mit Elisabeth Lammers im Gallitzin-Haus im Jahr 2015. Foto: anh

Demetrius von Gallitzin wurde 1770 geboren und wuchs in Münster und Angelmodde auf. Wenig traute ihm seine berühmte Mutter zu. 1792 ging er als junger Mann nach Nordamerika. Dort betreute er als Priester Irland-Auswanderer in Pennsylvania. Man nannte ihn den Apostel der Alleghenys. 1840 starb er.

Seines ungewöhnlichen Wirkens wegen kam der Gedanke an eine Seligsprechung auf. Frank und Betty Seymour aus Loretto kümmerten sich um einen Teil der Recherche und Dokumentation für das 2007 offiziell eingeleitete Verfahren. Sie wandten sich auch an das Angelmodder Ehepaar Elisabeth und Wolf Lammers und baten um Hilfe.

Zur Untersuchung gehörte unter anderem die Lektüre früher Briefe von Demetrius. Die Lammers halfen mit intensiver Archivarbeit und Übersetzungen ins Englische. 2013 ging das Publikations-Projekt des Ehepaars, „Demetrius Gallitzin 1770 bis 1840 – eine Lebensgeschichte“, in die letzte Phase.

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