„Gremmelmodde“ auf dem Kirchplatz St. Bernhard
Mehr als ein Stadtteilfest

Münster-Angelmodde/Gremmendorf -

Auf dem Stadtteilfest „Gremmelmodde“ an der St.-Bernhard-Kirche waren mehr als 30 Einrichtungen und Initiativen aus Gremmendorf und Angelmodde vertreten. Eine gute Gelegenheit, um sich zu vernetzen und auszutauschen.

Sonntag, 12.05.2019, 17:43 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 17:36 Uhr
Organisatoren des „Gremmelmodder“ Stadtteilfests sammelten Ideen für die beiden Stadtteile und wie sich Bürger einbringen können.
Organisatoren des „Gremmelmodder“ Stadtteilfests sammelten Ideen für die beiden Stadtteile und wie sich Bürger einbringen können. Foto: anh

„Stadtteilfest“ nannte sich das Ereignis auf dem Platz vor und neben der St.-Bernhard-Kirche. Und das war es auch – aber auch mehr. Gedacht war es auch als Gelegenheit für allerhand Einrichtungen und Initiativen der Stadtteile Gremmendorf und Angelmodde, kurz: „Gremmelmodde“, sich kennenzulernen und zu vernetzen, erläuterte eine der Organisatorinnen, Alexandra Butterweck .

Der Rücklauf für die vierstündige Veranstaltung am Samstag sei mit 90 Prozent sehr gut gewesen, 30 der Angeschriebenen hätten zugesagt: „Das Feedback war großartig“. So begrüßte die Gäste ein Blaulicht-Konzert, denn sowohl der Bezirksbeamte der Polizei war mit seinem Einsatz-Fahrzeug gekommen, als auch der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr mit einem ebenso gern besichtigten Einsatzfahrzeug. Dazu der Arbeiter-Samariterbund ASB.

Musik gab es von einer Trommelgruppe und der „Tommi-Basso-Band“. Das Jugend-Team der Kirchengemeinde sorgte für Gegrilltes und für Bewegung sorgte ein Torwandschießen-Wettbewerb sowie die Hüpfburg. Auch hier kamen sehr viele junge Familien zusammen.

Mit Ständen und Angeboten beteiligt waren auch Westfalenfleiß, das Kinder und Jugendzentrum Mobile der Diakonie, die Caritas, die Kleiderkammer Südost, der Sportverein SC Gremmendorf, die Schulen Eichendorff-Schule und Annette-Schule mit ihrem Förderkreis, der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Münster-Südost und die Stadt Münster mit dem kommunalen Integrationszentrum.

Auch die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) war vor Ort; an ihrem Stand beteiligten sich einige der Bewohner. So konnte man ins Gespräch kommen auch mit Alina Quasinowski, Stadt Münster, Lina Kohl von der Freiwilligenagentur, Matthias Wemer, der die Flüchtlingsunterkünfte an der Heidestraße und am Tönskamp, oder mit Anna Repgen. Gelegenheit zum Vernetzen war also da. „Zum anderen ist es ein schönes Angebot für den Stadtteil“, so Butterweck. Für den wurden auch die Gäste befragt, was womöglich fehle.

Nicht jedem wird bekannt sein, dass eine „Taschengeldbörse“ Hilfe für Senioren im Alltag vermittelt, wo über 100 Schüler im Stadtgebiet zum Beispiel beim Einkaufen helfen, auch in Angelmodde, Gremmendorf und Wolbeck.

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