Standortfrage war Thema
Richtfest mit Donnergrollen

Münster-Angelmodde -

Die neue Kita in Alt-Angelmodde soll nach dem Gründer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Gustav Friedrich benannt werden. Das verkündete André Weber, Vorsitzender des ASB Münster, der Träger der Kita ist, beim Richtfest.

Samstag, 13.07.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 14.07.2019, 18:04 Uhr
Richtfest der besonderen Art: In Ermangelung eines Dachbalkens sprach Zimmermann Marc Boing seinen Spruch, indem er seine Hand auf eine Hauswand legte. Oberbürgermeister Markus Lewe (3.v.r.) und dem Vorsitzenden der ASB, André Weber (4.v.l.) bereitete dies Freude.
Richtfest der besonderen Art: In Ermangelung eines Dachbalkens sprach Zimmermann Marc Boing seinen Spruch, indem er seine Hand auf eine Hauswand legte. Oberbürgermeister Markus Lewe (3.v.r.) und dem Vorsitzenden der ASB, André Weber (4.v.l.) bereitete dies Freude. Foto: na

Der Donner grollte zwar im Hintergrund ein wenig und Blitze zuckten am Himmel, aber es blieb trocken beim Richtfest für die neue Kita in Alt-Angelmodde, die auf einer Fläche zwischen Kirche und Friedhof in direkter Nachbarschaft zur Awo-Kita gebaut wird.

„Vor ein paar Wochen war die Wiese noch unberührt“, machte Oberbürgermeister Markus Lewe in seiner Ansprache deutlich, wie schnell jetzt der Baufortschritt erfolgt sei, nachdem es im Vorfeld der Planungen große Probleme mit dem Finden eines geeigneten Standortes gegeben hatte. „Aufgrund des ständig wachsenden Bedarfs insbesondere in der ü3-Betreuung und dem damit verbundenen notwendigen Bau weiterer Kitas, heißt es, enger zusammenzurücken“, betonte Lewe. Und er freue sich besonders, dass einige Nachbarn trotz der Diskussionen den Weg zum Richtfest gefunden hätten.

Eine ganz besondere Begrüßung galt zudem André Weber , dem Vorsitzenden des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Münster, der in Kooperation mit der Stadt Münster Träger des neuen Kindergartens ist. Und Weber nutzte die Gelegenheit, den für die neue Kita ausgewählten Namen offiziell bekannt zugeben: „ Gustav Friedrich “ solle die neue Kita heißen, benannt nach einem der Gründungsväter des ASB, der sehr verdienstvoll gewirkt habe. „Wir möchten ihm damit ein kleines Denkmal setzen“, erklärte Weber.

„Eigentlich sollte das Dach schon aufgesetzt sein, aber der starke Regen der vergangenen Tage hat das verhindert“, verriet Harald Koops, Architekt beim städtischen Amt für Immobilien, am Rande der Veranstaltung. „Wir haben das Gebäude als eingeschossigen Holzrahmenbau mit vier ablesbaren Hausstrukturen mit Satteldächern konzipiert“, erläuterte Koops weiter. So füge es sich harmonisch in die vorhandene Bebauung in der Nachbarschaft ein.

Doch gerade von den Anliegern, aber auch von den Bezirksvertretern hatte es geharnischte Kritik an den Planentwürfen der Stadt gegeben. Die Sackgassenlage gepaart zudem mit der außerordentlich schlechten Zuwegung hatten zu der Befürchtung geführt, dass die Verkehrssicherheit gefährdet sein könnte. Für das erwartete Verkehrsaufkommen durch das Bringen und Abholen der Kinder mit Pkws seien die Halte-Möglichkeiten viel zu gering.

Erst eine neue Planung, die die Reduzierung von fünf auf drei Gruppen mit sich brachte, und eine deutlich kleinere Fläche beanspruchte, fand dann den Zuspruch der Bezirksvertretung. Ein spezieller Fall einer Anliegerin jedoch, die zur eigenen Verkehrssicherheit einen Bürgersteig vor ihrem Haus fordert, der sei noch nicht grundsätzlich geklärt, gibt Koops Auskunft.

Die fast 100-jährige Hecke, deren Erhalt von den Bezirksvertretern vehement gefordert worden war, die könne nun doch zu 80 Prozent stehen bleiben und damit den an dieser Stelle notwendigen Fluchtweg gewährleisten, erläuterte Architekt Koops die Planung

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